Europäische Filme und Highlights aus Hollywood sowie Biopics und Dokumentationen sind im Februar im Schneverdinger Kino zu sehen. Somit hat der Verein „LichtSpiel“ wieder ein abwechslungsreiches Kinoprogramm vorbereitet.
Los geht es am Sonntag, 1. Februar, um 15 Uhr mit „Zoomania 2“ (USA 2025, 108 Minuten, FSK ab sechs Jahren): Unter der Regie von Byron Howard und Jared Bush entstand die Fortsetzung des Hits aus dem Hause Disney rund um Kaninchenpolizistin Judy Hopps und den Fuchs Nick Wilde. Schon jetzt ist der zweite Teil das erfolgreichste Animationsabenteuer aller Zeiten.
Am Sonntagabend, 1. Februar, ist dann um 19 Uhr „Ganzer halber Bruder“ (Deutschland 2025, 102 Minuten, FSK ab zwölf Jahren) zu sehen: In der Mischung aus Drama und Komödie, inszeniert von Regisseur Hanno Olderdissen, übernimmt Christoph Maria Herbst die Rolle eines Mannes, der erfährt, dass er einen Halbbruder mit Trisomie 21 hat.
Gemeinsam präsentieren „LichtSpiel“ und Kulturverein Schneverdingen dann am Mittwoch, 4. Februar, um 19 Uhr „Kein Land für niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ (Deutschland 2025, 107 Minuten, FSK ab zwölf Jahren): Der Dokumentarfilm der Regisseure Max Ahrens und Maik Lüdemann blickt auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck.
„Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ (Deutschland 2025, 113 Minuten, FSK ab sechs Jahren) ist dann am Freitag, 6. Februar, um 19 Uhr zu sehen: Wolfgang Becker führte Regie bei dieser Romanverfilmung über eine Massenflucht aus der DDR mit der Berliner S-Bahn.
Am Samstag, 7. Februar, startet um 19 Uhr „Jane Austen und das Chaos in meinem Leben“ (Frankreich 2025, 94 Minuten, FSK ohne Altersbeschränkung): Die französische Liebeskomödie unter der Regie von Laura Piani erzählt die Geschichte einer Buchhändlerin, die sowohl von einer Romanze als auch einer Schriftstellerinkarriere à la Jane Austen träumt.
Für das junge Publikum ist an zwei Sonntagen, 8. und 15. Februar, jeweils um 15 Uhr „Checker Tobi 3 – Die Heimliche Herrscherin der Erde“ (Deutschland 2026, 93 Minuten, FSK ohne Altersbeschränkung) im Programm: Im dritten Doku-Spielfilm aus der „Checker Tobi“-Reihe (Regie: Antonia Simm) verschlägt es Tobi auf eine faszinierende Reise.
Am Sonntag, 8. Februar, und nochmals am Samstag, 28. Februar, jeweils um 19 Uhr läuft „Amrum“ (Deutschland 2025, 93 Minuten, FSK ab zwölf Jahren): Das deutsche Drama von Fatih Akin und Hark Bohm basierend auf Bohms Kindheitserinnerungen auf Amrum zum Kriegsende.
In fremde Welten entführt der Verein „LichtSpiel“ mit großem Popcornkino in 3D: „Avatar: Fire and Ash“ (USA 2025, 197 Minuten, FSK ab zwölf Jahren) ist am Samstag, 14. Februar, um 19 Uhr und am Sonntag, 15. Februar, um 18 Uhr zu sehen (bei den Vorstellungen ist wegen Überlänge des Films eine Pause eingeplant). Mit diesem Science-Fiction-Film bringt Regielegende James Cameron den dritten Teil seiner „Avatar“-Reihe und damit das nächste Abenteuer in der wundersamen Welt des Mondes Pandora auf die große Leinwand.
Ein ganz anderes, aber nicht weniger faszinierendes Filmerlebnis wartet am Mittwoch, 18. Februar, um 19 Uhr: Dann präsentieren „LichtSpiel“ und Kulturverein Schneverdingen gemeinsam „Folktales – Mit Schlittenhunden ins Leben“ (USA/Norwegen 2025, 110 Minuten, FSK ohne Altersbeschränkung). Dieser lebensbejahende Dokumentarfilm des Regisseurs Rachel Grady begleitet junge Menschen, die sich für ein unkonventionelles Jahr an einer traditionellen Volkshochschule in der arktischen Wildnis Norwegens entscheiden, um jenseits der digitalen Welt wieder Mut, Sinn und Gemeinschaft zu finden. Die Schlittenhunde werden dabei zu ihren Lehrern und Spiegeln. Sie fordern Geduld, Vertrauen und Selbstbewusstsein – und schenken im Gegenzug bedingungslose Verbundenheit.
Die Verfilmung eines deutschen Bestsellers über eine junge Frau, die ihrer Schwester zuliebe zu Hause blieb, läuft am Samstag, 21. Februar: Um 19 Uhr startet die Vorstellung des deutschen Dramas „22 Bahnen“ (Deutschland 2025, 102 Minuten, FSK ab zwölf Jahren) unter der Regie von Mia Meyer.
Als Fassung in deutscher Sprache und mit englischen Songs läuft am Sonntag, 22. Februar, um 15 Uhr der zweite Teil von „Wicked“ (USA 2025, 138 Minuten, FSK ab zwölf Jahren). Mit „Wicked 2“ findet Jon M. Chus Musical-Verfilmung nach dem Roman „Wicked: The Life and Times of the Wicked Witch of the West“ von Gregory Maguire über die Hexen von Oz ihren Abschluss.
Ein Biopic über das Leben und Schaffen des bedeutenden Schriftstellers Franz Kafka ist am Sonntag, 22. Februar, um 19 Uhr zu sehen: Die polnische Filmregisseurin und Drehbuchautorin Regisseurin Agnieszka Holland inszenierte die geschichtsträchtige Drama „Franz K.“ (Frankreich/Deutschland/Polen 2025, 127 Minuten, FSK ab 16 Jahren).
Die deutsche Komödie „Extrawurst“ (Deutschland 2025, 90 Minuten, FSK ab zwölf Jahren) ist am Sonntag, 1. März, um 19 Uhr im Schneverdinger Kino zu sehen. Im der Adaption der gleichnamigen Theaterkomödie zeigt Regisseur Marcus H. Rosenmüller, wie eine Diskussion im Tennisclub gewaltig aus dem Ruder läuft.