Für den September hat das Kino in der Heideblütenstadt wieder ein vielschichtiges Programm vorbereitet: Erneut läuft in der Heideblütenstadt auf der großen Leinwand eine gelungene Mischung aus Hollywood-Popcornkino wie „Die Odyssee“ sowie spannenden Produktionen aus Deutschland und ganz Europa. Aus bunte Kinderfilme und interessante Dokumentation – etwa der historische Rückblick „125 Jahre Heidebahn“ – sind dabei, wenn es beim Schneverdinger Verein „LichtSpiel“ im Kino in der Oststraße jetzt wieder heißt: „Film ab!“
Nach der Vorstellung am 2. September um 19 Uhr mit der Vorstellung in Zusammenarbeit von „LichtSpiel“ und Kulturverein Schneverdingen und dem Film „Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war (Deutschland/Österreich 2026; Regie: Regina Schilling; 98 Minuten; FSK ab sechs Jahren) zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann als eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts folgt am Samstag, 5. September, um 19 Uhr „Auf zwei Rädern“ (Frankreich 2026; Regie: Mathias Mlekuz; 90 Minuten; FSK ab sechs Jahren): Die französische Tragikomödie handelt von der Trauerverarbeitung eines Vaters.
Zwei Filme stehen dann am Sonntag 6. September, auf dem Programm: „Der Wunderweltenbaum“ (Großbritannien/USA 2026; Regie: Ben Gregor; 110 Minuten; FSK ohne Altersbeschränkung) startet um 15 Uhr und ist eine fantastische Kinderbuchverfilmung nach den Werken von Enid Blyton. Abends läuft dann um 19 Uhr „Virginia Woolf`s Night & Day“ (Großbritannien/USA/Deutschland 2026; Regie: Tina Gharavi; 95 Minuten; FSK ab sechs Jahren): In der Verfilmung von Woolfs feministischer Gesellschaftskomödie aus viktorianischer Zeit sind Haley Bennett, Lily Allen und Elyas M‘Barek in den Hauptrollen zu sehen.
Am Freitag, dem 11. September, ist dann um 19 Uhr Popcorn-Kino im „LichtSpiel“ zu sehen: „Die Odyssee“ (Großbritannien/USA 2026; Regie: Christopher Nolan; 172 Minuten; FSK ab zwölf Jahren) ist Christopher Nolans bildgewaltige Adaption des altgriechischen Epos des Dichters Homer.
Beim „Mädelsabend“ (Eintritt für alle Frauen kostet 7 Euro) zeigt das Schneverdinger Kino am Samstag, dem 12. September, um 19 Uhr „Cheri, ich komme! - Die Erfindung der Lust“ (Frankreich 2026; Regie: Reem Kherici; 95 Minuten; FSK ab zwölf Jahren): Die französische Komödie zeigt die Geschichte eines Ehepaares, das nach zwanzig Jahren Ehe die Lust zueinander neu entdeckt.
Am Sonntag, 13. September, ist wieder für Jung und Alt etwas im Programm: Los geht es um 15 Uhr mit „Lotte und Totte“ (Dänemark 2026; Regie: Mia Fridtjof; 65 Minuten; FSK ohne Altersbeschränkung). In dem Kinderfilm zieht Lotte mit ihren Eltern aufs Land und vermisst ihre Freundinnen und Freunde aus der alten Nachbarschaft. Doch dann trifft sie auf den Nachbarsjungen Totte und gemeinsam erleben sie viele Abenteuer. Am Sonntagabend um 19 Uhr ist dann „Sommer auf Asphalt“ (Deutschland 2026; Regie: Simon Ostermann; 90 Minuten; FSK ab zwölf Jahren) zu sehen. In dem deutschen Drama übernehmen Mala Emde und Christoph Maria Herbst die Hauptrollen.
Das Liebesdrama „A Sad and Beautiful World“ (Libanon/Deutschland/USA 2026; Regie: Cyril Aris; 110 Minuten; FSK ab zwölf Jahren) ist am Samstag, dem 19. September, um 19 Uhr zu sehen: Der Film folgt Nino und Yasmina über drei Jahrzehnte im Libanon.
Weiter geht es am Sonntag, dem 20. September, mit zwei Filmen: Zuerst ist um 15 Uhr die Realverfilmung von „Vaiana“ (USA 2026; Regie: Thomas Kail; 116 Minuten; FSK ab sechs Jahren) zu sehen: Die Live-Action-Adaption des gleichnamigen Disney-Animationsfilms glänzt mit Dwayne Johnson als Maui. Am Sonntagabend startet um 19 Uhr im Programm für die Erwachsenen „The Piano Tuner“ (USA 2026; Regie: Daniel Roher; 109 Minuten; FSK ab zwölf Jahren): In dem Mix aus Krimi, Thriller und Komödie entdeckt ein hochbegabter Klavierstimmer, dass er mit seiner Fähigkeit auch Tresore knacken kann.
„H wie Habicht“ (Großbritannien/USA 2026; Regie: Philippa Lowthorpe; 115 Minuten; FSK ab zwölf Jahren) heißt das Biopic-Drama über eine Autorin, die den Tod ihres Vaters mit der Zucht eines Habichts verarbeiten will. Der Film läuft am Samstag, dem 26. September, um 19 Uhr.
Der Sonntag, 27. September, bietet mit zwei Filmen wieder eine Auswahl für alle Generationen: Um 15 Uhr läuft mit „Toy Story 5“ (USA 2026; Regie: Andrew Stanton und McKenna Harris; 102 Minuten; FSK ohne Altersbeschränkung) der fünfte Teil der beliebten Animationsreihe über lebendige Spielzeuge. Am Sonntagabend startet um 19 Uhr in der gemeinsamen Veranstaltung des Vereins „LichtSpiel“ und dem Demenznetzwerk Heidekreis im Rahmen der „Woche der Demenz“ der Film „Der verlorene Mann“ (Deutschland 2026; Regie: Welf Reinhart; 100 Minuten; FSK ab zwölf Jahren). Das deutsche Drama zeigt die Geschichte eines pensionierten Ehepaares, das den an Alzheimer erkrankten Ex-Mann der Ehefrau bei sich aufnimmt.
Zum Abschluss des Monats geht es am Mittwoch, dem 30. September, „auf die Schiene“: Um 19 Uhr präsentieren „LichtSpiel“ und Kulturverein Schneverdingen gemeinsam „125 Jahre Heidebahn“. Der Dokumentarfilm zeigt spannende Aufnahmen von Gerhard Nehmer und Manfred Morawetz aus der Geschichte der hiesigen Bahnverbindungen: „Am 1. Oktober 1901 wurde die Bahnstrecke von Buchholz nach Soltau, die Heidebahn, feierlich eröffnet“, so die Ankündigung. „Aus diesem Anlass zeigen wir den Film ‚100 Jahre Heidebahn‘ von Gerhard Nehmer und Raritäten von Manfred Morawetz aus der Zeit bis 1989, zum Beispiel Führerstandmitfahrten im roten Brummer VT 98 zwischen Wintermoor und Soltau.“