Vorerst letzte Mahnwache „mit Herz“ am Schneverdinger Rathaus

Bürgermeisterin Meike Moog-Steffens appelliert: Mit Zusammenhalt und Solidarität durch die schwierige Zeit der Pandemie

Vorerst letzte Mahnwache „mit Herz“ am Schneverdinger Rathaus

Anfang vergangener Woche haben sich noch einmal knapp 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer stillen Mahnwache vor dem Schneverdinger Rathaus zusammengefunden, um unter dem Motto „Schneverdingen zeigt Herz“ einmal mehr ein Zeichen für Demokratie und Solidarität zu setzen. Mit dabei war auch Bürgermeisterin Meike Moog-Steffens. Sie betonte, die Gesellschaft komme nur gemeinsam mit Zusammenhalt und Solidarität durch die schwierige Zeit der Pandemie. „Das sind wir sowohl den Jungen als auch den Alten schuldig“, unterstrich Moog-Steffens.

Thematisch drehte sich die Mahnwache um Sport in Pandemiezeiten. Klaus Hebenbrock, Trainer in der Leichtathletiksparte des TV Jahn Schneverdingen, berichtete, dass in der Pandemie vielen Kindern und Jugendlichen der Lern- und Ausgleichseffekt des regelmäßigen Sports arg zusetze. Auch habe der TV Jahn einen Rückgang der Mitgliederzahl verzeichnen müssen.

Sebastian Mech informierte als Schwimmer beim Delphin Schneverdingen darüber, dass die Wassersportler einige Strapazen auf sich nehmen hätten müssen, um trotz Infektionsschutz regelmäßig trainieren zu können. So habe das Training während der vergangenen beiden Jahre hauptsächlich im Hemslinger Freibad stattgefunden, nachdem das Heidjers Wohl geschlossen worden sei und dann zunächst nur für den Regelbetrieb geöffnet habe.

Das Organisationsteam der Mahnwache würdigte das Engagement aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in den vergangenen Wochen still ein Zeichen gesetzt hätten. „Wir brauchen Solidarität und Zusammenhalt, um gemeinsam durch diese schweren Zeiten zu kommen“, hieß es vonseiten der Initiatoren. Laut Organisationsteam sei dies die vorerst letzte zentrale Mahnwache gewesen, das Team werde aber „für weitere Aktionen aktiv bleiben.“

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