Wahlprogramm erarbeitet

Schneverdinger Christdemokraten stellen Weichen für Kommunalwahl

Wahlprogramm erarbeitet

Die richtigen Weichen für ihre Heimatstadt stellen, das wollen die Schneverdinger Christdemokraten, die mit 26 Kandidatinnen und Kandidaten bei der Kommunalwahl am 12. September an den Start gehen. Unter dem Motto „Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun“ - einem Zitat von Mahatma Gandhi - haben sie gemeinsam ihr Wahlprogramm erarbeitet. Dabei wird auf eine gute Mischung aus erfahrenen und neuen Kandidatinnen und Kandidaten gesetzt, aus Parteimitgliedern und Parteilosen. „Ruhe und Besonnenheit ist in diesen Zeiten der Krise besonders wichtig“, so Fraktionsvorsitzender Karl-Ludwig von Danwitz in einer Mitteilung. „Uns eint, dass wir alle gemeinsam Schneverdingen voranbringen wollen, mit klaren Standpunkten und dem Auge auf alle Bereiche und Entwicklungen, die unsere politische Arbeit betreffen.“

Schneverdingen sei auf einem sehr guten Weg, es gebe keine wirklich großen Baustellen und Knackpunkte und die CDU sei mit der Zusammenarbeit der Verwaltung sehr zufrieden. Dennoch könne man an der einen oder anderen Stelle aus Sicht der CDU noch an Stellschrauben drehen. „Wir wollen Gutes noch besser machen“, fasst Vorsitzender Christian Quoos zusammen.

In den Zeiten der Pandemie sei die politische Arbeit nicht einfach, im Lockdown habe man mit der Partei ausschließlich per Videokonferenz getagt, obwohl es laut Corona-Verordnung auch anders möglich gewesen wäre. „Uns war wichtig, dass wir uns und unsere Familien schützen und uns an die Kontaktbeschränkungen natürlich auch halten, eine Extrawurst für die Politik wollten wir nicht“, so von Danwitz. Jetzt sei es aber wieder möglich, sich auch persönlich zu treffen und von dieser Möglichkeit wurde Ende Juli auch Gebrauch gemacht - beim Wahlkampfauftakt in Lünzen, wo Flyer und Plakatkampagne vorgestellt wurden.

In den Flyern werden die Kandidatinnen und Kandidaten mit Bildern und den Grunddaten vorgestellt, ebenso die Themenschwerpunkte. Darüber hinaus wird auf das abrufbare vollständige Wahlprogramm hingewiesen, dieses ist auf der Internetseite www.cduschneverdingen.de erreichbar und auch über die QR Codes auf den XXL-Plakaten. Die Schneverdinger CDU setzt hier auf Plakate, auf denen Kandidaten zu sehen sind, die für das genannte Themenfeld stehen. Auf ein Motiv, das alle Portraits der Kandidaten ähnlich wie im Flyer zeigt, wurde bewusst verzichtet. „Die Message der Plakate muss überwiegend im Vorbeifahren erfasst werden, außerdem wollten wir über die Plakate auch unsere Standpunkte vermitteln.“ so Stefanie Bahr, stellvertretende. Vorsitzende. Die Themenplakate gebe den Kandidaten eine gute Möglichkeit, sich selbst und die eigenen Überzeugungen zu präsentieren.

Das hauptsächliche Augenmerk werde in diesem Jahr im Haustürwahlkampf und dem traditionellen „Canvassing“ (Neudeutsch für: „Kundenfang“ oder „Stimmenwerbung“) mit Infoständen auf dem Wochenmarkt liegen. Für Letzteres habe man bis zu Wahl Themenwochen passend zum Wahlprogramm geplant, die auch in den sozialen Netzwerken beworben werden. Der Startschuss zur heißen Wahlkampfphase fiel in dieser Woche mit dem Thema Straßenausbaubeitragssatzung. „Weitere Themen folgen“, so die Mitteilung, „und werden dann mit Datum und Zeit des jeweiligen Infostandes angekündigt.“

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