Wieder Leben auf dem Theeshof

Heimatbund Schneverdingen freut sich auf Besucher und neue Mitglieder

Wieder Leben auf dem Theeshof

Nachdem die Museen im Zuge der Lockerungen in der Corona-Pandemie ihre Pforten wieder öffnen dürfen, kann auch der Theeshof in Schneverdingen seit 1. Juli wieder besucht werden. Das Museum im Theeshof ist donnerstags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Gruppenführungen und Führungen außerhalb der Öffnungszeiten können bei Helmut Gose unter Ruf (05193) 4504 angemeldet werden.

Die Mitglieder des Heimatbundes freuen sich stets über neue Mitglieder, die die Ehrenamtlichen unterstützen möchten. „Es ist eine interessante Aufgabe. Man kann sich körperlich betätigen - muss es aber nicht. Und man hat Kontakt zu vielen Menschen, die unseren Theeshof besuchen. Wir freuen uns über Besuch und jedes neue Mitglied“, heißt es in einer Mitteilung des Heimatvereins.

Das Heimathaus des Vereins wird gern für Hochzeiten gebucht. Das Standesamt Schneverdingen hat eine Außenstelle im Theeshof. Anmeldungen nimmt bei Helga Söhnholz unter Ruf (05193) 2251 entgegen. Die „Dienstagsrunde“ hat sich auch während der Ruhepause um das Haupthaus und die Anlage gekümmert, so dass alles für Besucher herausgeputzt ist. Die Dienstagsrunde trifft sich, wie der Name schon sagt, immer dienstags ab 18 Uhr zum Klönen und gegebenenfalls auch zum Arbeiten. Telefonische Anfragen zur Dienstagsrunde nimmt ebenfalls bei Helga Söhnholz entgegen.

Die Plattschnacker des Heimatbundes treffen sich alle 14 Tage um 19 Uhr in den ungeraden Kalenderwochen zum gemütlichen Klönschnack. Sie setzen sich dafür ein, dass die plattdeutsche Sprache nicht verloren geht. Dazu besuchen die Mitglieder auch Kindergärten und Schulen. Telefonische Anfragen nimmt hier Heidi Ruschmeyer unter (04265) 1374 entgegen.

Auch die Spinn- und Webgruppe ist wieder aktiv und zeigt Interessierten gern die traditionelle Verarbeitung von heimischer Wolle und Flachs bis hin zum fertigen Produkt. Die Mitglieder dieser Gruppe treffen sich dienstags abends von 19 bis etwa 21 Uhr im Schafstallgebäude zur Arbeit an alten und neuen Geräten. Auch hier sind Interessierte stets willkommen.

Von der Standuhr bis hin zur modernen Quarzarmbanduhr: Im Uhrenmuseum im Haupthaus befinden sich tolle Exponate und dokumentieren über 250 Jahre Zeitgeschichte. Rund 400 Uhren sind zu sehen. Leiter des Uhrenmuseums ist Norbert Gruszczynski, Telefon (04265) 222462. Wie Lehrer und Schüler in früheren Zeiten „tickten“ ist im Pult- und Federkielmuseum in Insel zu erleben.Highlight des Schulmuseums ist das alte Klassenzimmer, in dem historische Schulstunden für Gruppen und Schulklassen gebucht werden können. Geöffnet hat das Pult- und Federkielmuseum dienstags, mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr. Interessierte werden gebeten, sich telefonisch unter Ruf (05193) 6969 für eine Führung anzumelden.

Auch die Wassermühle in Lünzen ist wieder samstags und sonntags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Dort werden Besucher über die Geschichte des Mühlrades informiert. Die historische Wassermühle stammtaus dem 16. Jahrhundert. Es handelt sich um die letzte Doppelrad-Wassermühle im gesamten norddeutschen Raum. Führungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Infos gibt es unter Ruf (05193) 6379.

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