Wünsche und Interessen geäußert

Rund 50 Interessierte besuchten einen Info-Abend der Genossenschaft „Meyer’s Hof“, die in Schneverdingen ein Wohnprojekt für Senioren realisieren will.

Wünsche und Interessen geäußert

Zu einer öffentlichen Veranstaltung hatte die Initiative, die in Schneverdingen in der Oststraße als Genossenschaft ein Wohnprojekt für Senioren realisieren möchte, in den Jugendbereich der Freizeitbegegnungsstätte (FZB) eingeladen. Daß es in der Heideblütenstadt durchaus Bedarf an seniorengerechten Wohnungen gibt, sahen die Initiatoren des geplanten Wohnprojektes „Meyer’s Hof“ bei ihrer öffentlichen Vorstellung an der Resonanz. Rund 50 Interessierte nutzten die Gelegenheit, die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der neu gegründeten Wohnungsbaugenossenschaft „Meyer’s Hof eG i.Gr.“ kennenzulernen.

Einen Gastvortrag hielt Peter Bade, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Volksbank Lüneburger Heide. Er hob hervor, daß eine Genossenschaft die „demokratischste aller Unternehmensformen“ sei. Dies wird in der Satzung der neuen Schneverdinger Genossenschaft besonders dadurch unterstrichen, daß jedes Mitglied, unabhängig von der Höhe der gezeichneten Anteile, eine Stimme in der Mitgliederversammlung haben wird. Den Vorstand der Genossenschaft bilden Annette Jacob, Wolfgang Schubert und Sabine Weber. Im Aufsichtsrat wirken Christa Cordes, Christian Heinze, Werner Mader und Evelyn Taresch mit. Im weiteren Verlauf des Informationsabends hatten die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, ihre Wünsche und Interessen zu äußern und Fragen zu stellen. Etwa 30 Interessierte möchten der Genossenschaft beitreten, sobald diese beim Registergericht eingetragen ist. 13 von ihnen äußerten den Wunsch, eine Wohnung in dem Objekt beziehen zu wollen, sobald das Haus bezugsfertig sei. 14 weitere sind zu einem späteren Zeitpunkt an einer der Wohnungen interessiert.

Geplant ist, auf dem 2.000 Quadratmeter großen Grundstück in der Oststraße ein Haus mit 17 barrierearmen Wohnungen zu errichten. Zusätzlich wird es Räumlichkeiten zur gemeinsamen Nutzung der Bewohnerinnen und Bewohner für Treffen, Feiern und Veranstaltungen geben. Ziel ist, im Haus über eine normale Nachbarschaft hinaus ein Zusammenleben mit gegenseitiger Hilfe, Unterstützung und Angeboten gemeinsamer Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Durch die zentrumsnahe Lage werden alle öffentlichen Einrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Apotheken, Kulturveranstaltungen, Cafés und Restaurants auch bei eingeschränkter Mobilität im Alter gut zu erreichen sein (HK berichtete). Voraussetzung wird sein, daß alle Bewohnerinnen und Bewohner Mitglieder der Genossenschaft werden. Wer Kontakt mit der Genossenschaft aufnehmen möchte, kann dies per E-Mail an meyers.hof@web.de tun oder über den Facebook-Auftritt der Genossenschaft „Meyer’s Hof“.

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