Zu Ostern ins Kino: Drei Filme zur Auswahl

Schneverdinger Kino „LichtSpiel“ zeigt am Osterwochenende das Drama „Das Land meines Vaters“, den Kinderfilm „Peter Hase 2 - Ein Hase macht sich vom Acker“ und die Komödie „Contra“

Zu Ostern ins Kino: Drei Filme zur Auswahl

Am Osterwochenende präsentiert das Schneverdinger Kino „LichtSpiel“ mehrere Filme: Am Samstag, dem 16. April, ist um 19 Uhr „Das Land meines Vaters“ von Edouard Bergeon zu sehen, am Ostermontag, dem 18. April läuft um 15 Uhr „Peter Hase 2 - Ein Hase macht sich vom Acker“ von Will Gluck und um 19 Uhr dann „Contra“ von Sönke Wortmann.

„Das Land meines Vaters“ ist ein generationenübergreifendes französisches Drama über einen Landwirt, der 20 Jahre nach seiner Rückkehr in die französische Heimat kurz vor dem Ruin steht: Edouard Bergeon hat die Geschichte seiner Familie schon im Jahr 2012 als Dokumentation verarbeitet. Es ist die Geschichte seines Vaters, eines Bauern, der 1996 den Hof seines Vaters übernimmt und dafür seinen Traum von Amerika aufgibt. Was ihn erwartet, ist ein hartes Leben voller Schulden, ein arbeitsreiches Leben, aus dem es für ihn irgendwann nur noch einen Ausweg gibt.

In „Peter Hase 2“, der Fortsetzung des erfolgreichen Kinderfilms, hält das vorlaute wie gewitzte „Langohr“ seine kunterbunte Familie erneut auf Trapp: Thomas McGregor (Domhnall Gleeson) und seine einstige Nachbarin Bea (Rose Byrne) sind mittlerweile verheiratet und haben sich daran gewöhnt, ihr Leben gemeinsam mit Peter (Stimme im Original: James Corden, in der deutschen Fassung: Christoph Maria Herbst) und seiner Hasenfamilie zu verbringen. Menschen und Tiere teilen sich fortan friedlich den Garten. Doch auch wenn Peter sich redlich Mühe gibt, ein braver Mitbewohner zu sein, wird er seinen Ruf als Chaosstifter und Schlawiner nie ganz los. Frustriert sucht Peter also nach Ablenkung abseits des Gartens – und findet sie prompt in der großen Stadt, die mit ihren Marktplätzen ganz neue Möglichkeiten bietet, Gemüse zu stibitzen! Als sich Peter dann auch noch mit zwielichtigen Gestalten anfreundet, brockt er seiner ganzen Hasenfamilie einen gewaltigen Schlamassel ein. Doch Thomas und Bea sind sofort an seiner Seite, um ihm aus der Patsche zu helfen, denn in einer richtigen Familie hält man immer zusammen.

„Contra“ dreht sich als Remake der Komödie „Die brillante Mademoiselle Naila“ und eine Art „My Fair Lady“ im 21. Jahrhundert um einen Juraprofessor, der eine Studentin coachen muss, um sich selbst zu rehabilitieren: Hier wird die Story vom hyperintelligenten Lehrer und seiner lernfähigen Schülerin, die er nach seinen Vorstellungen heranbilden will, so richtig aufgepeppt und bietet eine Paraderolle für Christoph Maria Herbst – er ist der zynische Professor. Nilam Farooq hält als seine Studentin nicht nur locker mit, sondern selbstbewusst dagegen und setzt mit ihrer frischen, sympathischen Art eigene Akzente. Diese intelligente Komödie macht sehr viel Spaß! Gekonnt und mit gutem Timing inszeniert von Sönke Wortmann, bietet "Contra" wunderbar geschliffene Dialoge und eine Art Rhetorik-Grundkurs fürs Publikum. Zusätzlich gibt es durchaus realistische Einblicke in die Abgründe der bundesdeutschen Universitätsszene und ein bisschen Sozialkritik - ein rundum gelungenes Kinovergnügen.

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