Zwei neue Löschgruppenfahrzeuge, Baumaßnahmen und Bauminseln

Rat Schneverdingen: Bürgermeisterin Meike Moog-Steffens informiert über geplante Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen

Zwei neue Löschgruppenfahrzeuge, Baumaßnahmen und Bauminseln

Im Zuge der Einbringung des Haushaltsplanentwurfs 2021 stellte Bürgermeisterin Meike Moog-Steffens in der Schneverdinger Ratssitzung am vergangenen Donnerstagabend die wesentlichen Investitions- und Unterhaltungsmaßnahmen vor. Dazu zählt unter anderem der städtische Zuschuss in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro für das Kulturzentrum „Alte Schlachterei“, wobei zusätzlich 60.000 Euro Abrisskosten eingestellt sind. 995.000 Euro sind für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen Am Brink, Bahnhof Ehrhorn und ZOB am Bahnhof in den Jahren von 2021 bis 2024 vorgesehen, wobei der Eigenteil der Stadt wegen einer 75-Prozent-Förderung durch Bund und Land (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) lediglich 275.000 Euro beträgt. Insgesamt 360.000 Euro werden in den Umbau und die Ausstattung des Kindergartens Insel investiert, der bedarfsorientiert eine Ganztagsbetreuung anbieten möchte. Die Planungen sollen im kommenden Jahr konkretisiert werden, im Jahr darauf soll die Umsetzung erfolgen.

Die Bundesregierung plant im sportlichen Zeitrahmen, nämlich ab 2025, die Einführung eines Rechtsanspruchs auf eine ganztägige Betreuung für alle Grundschulkinder. Auch dies hat die Stadt Schneverdingen „auf dem Schirm“. „Wir werden uns weiterhin intensiv mit Kita- und Schulbauten beschäftigen müssen. Den Anfang machen wir mit der Grundschule Lünzen“, betonte Moog-Steffens. Dieses Projekt soll mit Hilfe einer weiteren 75-Prozent-Förderung realisiert werden. Gerechnet wird mit Baukosten in Höhe von 1.200.000 Euro, weiteren 60.000 Euro für die Küche und 50.000 Euro für die Ausstattung. Damit kostet dieses Vorhaben laut Planung 1.310.000 Euro, von denen für die Stadt aber nur ein Eigenanteil von 470.000 Euro bleibt. Möglich könnte dies durch das Förderprogramm mit dem sperrigen Namen „Finanzhilfen des Bundes für das Investitionsprogramm zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder“ werden. Weil bei dieser Förderung nach dem Windhund-Prinzip verfahren werde, sei Eile geboten, erklärte Moog-Steffens: „Wir brauchen schnell das Signal für den Antrag, denn eine 75-Prozent-Förderquote darf man sich nicht durch die Lappen gehen lassen.“

Auch in die Feuerwehren wird wieder kräftig investiert: Die Feuerwehr Großenwede erhält ein Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 inklusive Ausstattung, Kostenpunkt 235.000 Euro. Ein weiteres, größeres Löschgruppenfahrzeug samt Ausstattung, das 300.000 Euro kostet, geht an die Ortswehr Heber. Und für Planungskosten zum Neubau der Schneverdinger Feuerwache sind laut Bürgermeisterin in der mittelfristigen Finanzplanung für 2024 800.000 Euro vorgesehen.

Eine neue Fahrbahndecke erhalten der Weg bei den Sportplätzen von der Stockholmer Straße bis zu den Tennisplätzen (63.000 Euro) sowie ein Teilstück der Straße Hof Lehmberg in Heber vom Timmerloher Weg bis zur ersten Wegkreuzung (54.000 Euro/keine Anliegerbeiträge). Das „volle Programm“ ist, so Moog-Steffens, für den Hasenwinkel zwischen Inseler und Feldstraße vorgesehen. Für die Erneuerung des Schmutzwasserkanals, Regenwasserkanals, der Fahrbahndecke sowie die Schaffung von zwei Bauminseln zur Verkehrsberuhigung seien insgesamt 379.000 Euro eingeplant, auch hier ohne Erhebung von Anliegerbeiträgen. Zwei weitere Bauminseln zur Schulwegsicherung beziehungsweise Verkehrsberuhigung sollen im Bockheberer Weg, Nähe Föhrengrund, sowie vier weitere in der Overbeckstraße im Bereich vom Holzfeld bis zur Schaftrift entstehen. Insgesamt sind für diese Maßnahmen 36.000 Euro im Etat vorgesehen.

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