Zwei weitere Kurzfilme

Schneverdinger Kino „LichtSpiel“ mit „Online-Leinwand“

Zwei weitere Kurzfilme

Das Schneverdinger Kino „LichtSpiel“ bleibt wegen der Coronavirus-Pandemie weiterhin geschlossen. Derzeit ist noch völlig unklar, wie lange dies noch dauern wird. Seit Ostern bietet das ehrenamtlich tätige Kinoteam seinem Publikum quasi zur „Überbrückung“ eine „Online-Leinwand“ im Internet, auf der wöchentlich wechselnde „Kurzfilme der Woche“ präsentiert werden. Dieses Programm ist kostenlos auf der Internetseite des Kinos unter https://www.lichtspiel-schneverdingen.de zu sehen.

Ab dem 21. Mai laufen als „Kurzfilme der Woche“ der schwedische Film „Ten Meter Tower“ aus dem Jahr 2016 und der österreichische Streifen „Der längste Kuss Teil 2“.

Der Dokumentarfilm „Ten Meter Tower“ dauert knapp 17 Minuten. Menschen, die noch nie auf einem Zehn-Meter-Turm im Schwimmbad waren, müssen sich entscheiden, ob sie springen oder wieder herunterklettern: „Die Situation verdeutlicht das Dilemma: das Abwägen der eigenen Angst gegen die Peinlichkeit des Rückzugs“, so das „LichtSpiel“-Team. „Ten Meter Tower“ (Originaltitel: Hopptornet) sei „eine unterhaltsame Studie über Menschen in einer verletzbaren Lage.“ Regie und Kamera: Axel Danielson, Maximilien Van Aertryck, Musik/Sounddesign: Gustaf Berger, Lars Wignell. Der Film läuft auf Schwedisch mit deutschen Untertiteln, FSK-Freigabe ab Null Jahre.

„Der längste Kuss Teil 2“ ist ein Film von und mit Hubert Sielecki, Text Gerhard Rühm. Rühm nahm eine Zeitungsmeldung über den „längsten Kuss der Welt“ zum Anlass, diese als Musikstück im Vierviertel-Takt vorzutragen. Gelesen hat er den Text speziell für diesen Film gemeinsam mit Monika Lichtenfeld im November 2011 in Wien. Jedes Wort wird anfangs einmal, zum Ende des Textes hin bis zu siebenmal wiederholt.

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