„Zwischen Schwertern und Panzern“ – so lautet der Titel des Buches des Journalisten Bernhard Knapstein, das er am Sonntag, dem 15. Februar, um 15 Uhr auf dem Schneverdinger Theeshof, Langelohsberg 13, vorstellen wird.
Das Gebiet des Heidekreises mag historisch unbedeutend sein. Dass die deutsche Geschichte im Wesentlichen dennoch hier anhand zahlreicher Spuren zu erkunden und lesbar zu schildern ist, das hat Journalist Bernhard Knapstein mit seinem neuen Buch „Zwischen Schwertern und Panzern“, einer „Konfliktgeschichte von den alten Sachsenherzögen bis zur Gegenwart im heutigen Heidekreis“, unter Beweis gestellt.
Die Spuren finden sich überall: Eine Anhöhe, auf der einst eine Burg stand, Kanonenkugeln auf dem Theeshof, ein unscheinbarer Grenzstein in Ellingen, Grabsteine, die für besondere Biografien stehen, die vielen Schützenscheiben an Häusern, Moore mit einer gespenstigen Geschichte oder auch nur ukrainische Geflüchtete und Panzeroffiziere, die hier für den Krieg in ihrer Heimat ausgebildet werden. All diese Spuren erzählen im Wesentlichen von der deutschen Geschichte, die von den Billungern bis zur Gegenwart reicht.
Knapstein will das Buch auch als Debattenbeitrag zu der Frage verstanden wissen, wie wehrhaft sich die deutsche Demokratie erweisen muss, um drohende künftige Konflikte durch Abschreckung so lange wie möglich zu vermeiden. Denn, so der Autor, die Geschichte beweise, dass der Friede immer nur temporär und keineswegs selbstverständlich sei.
Das von der Kreissparkasse Soltau und vom Deutschen Panzermuseum geförderte Buch ist im Buchhandel des Heidekreises erhältlich. Der Eintritt ist frei. Wer den Termin aus Zeitgründen nicht besuchen kannt: Am Sonntag, 26. April, wiederholt der Autor die Lesung um 15 Uhr auf Burg Rethem an der Aller.