Corona-Krisenstab reagiert auf aktuelle Entwicklung

Hohe Fallzahlen erfordern weitergehende Maßnahmen in der Samtgemeinde Schwarmstedt

Corona-Krisenstab reagiert auf aktuelle Entwicklung

Der Corona-Krisenstab des Heidekreises unter Leitung von Landrat Manfred Ostermann hat heute (21. April) erneut die aktuelle Entwicklung der 7-Tagesinzidenzzahlen ausgewertet. Darüber hinaus seien alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Heidekreises beteiligt worden, so der Landkreis Heidekreis in seiner anschließenden Mitteilung: „Wichtig ist allen Beteiligten der Schutz vor Infektionen und die Gesundheit der gesamten Bevölkerung. Tatsache ist aber auch, dass das Infektionsgeschehen im Heidekreis höchst unterschiedlich ist und der gesamte Landkreis nur sehr schwer nachvollziehbar als ‚Hochinzidenzkommune‘ bezeichnet werden kann.“

Die 7-Tagesinzidenzen der Kommunen stellen sich laut Landkreis-Informationen wie folgt dar: Schwarmstedt - 322; Ahlden - 213; Bad Fallingbostel - 148; Walsrode - 132 ; Munster - 126; Rethem - 125; Osterheide - 107; Schneverdingen - 74, , Soltau - 33; Bispingen - 31; Neuenkirchen - 0 und Wietzendorf - 0. „Die 7-Tagesinzidenz für den Heidekreis beträgt 96,0. Zudem gibt es heute 25 weitere laborbestätigte Corona-Fälle, davon sind zehn in der Samtgemeinde Schwarmstedt aufgetreten. Im Einvernehmen mit allen Beteiligten wird daher eine Einzelverfügung für die KGS, die Förderschule und die Kindertagesstätten der Samtgemeinde Schwarmstedt erlassen. Die Einzelverfügung gilt ab morgen, dem 22. April . Die Schulen wechseln damit ins Szenario C, also in den Distanzunterricht. Von dieser Regelung ausgenommen sind der Schulbesuch für schriftliche Arbeiten und Abschlussprüfungen sowie der Unterricht des 9. und des 10. Schuljahrgangs, soweit in diesen Schuljahrgängen im Schuljahr 2020/2021 Abschlussprüfungen vorgesehen sind. Kindertageseinrichtungen sind geschlossen mit Ausnahme der Notbetreuung. Grundschulen dürfen nach Mitteilung der Landesschulbehörde Lüneburg aus rechtlichen Gründen nicht in diese Regelung mit aufgenommen werden“, so der Landkreis in seiner Mitteilung.

Und weiter: „Auf weitergehende Maßnahmen im Einzelhandel und im privaten Bereich soll mit Zustimmung aller Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zunächst verzichtet werden. Die weitere Entwicklung wird beobachtet und ausgewertet. Der Heidekreis und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind der Überzeugung, dadurch allen Seiten möglichst gerecht zu werden und durch weitergehende Maßnahmen nicht dort zu belasten, wo gute Hygienekonzepte umgesetzt werden und derzeit geringes oder kein Infektionsgeschehen ist.“

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