Revierleiter Uwe Hennig: „Zum Glück ist mir kein Baum aufs Auto gefallen“

Wirbelsturm hinterlässt bis zu 100 Meter breite Schneise der Verwüstung

Revierleiter Uwe Hennig: „Zum Glück ist mir kein Baum aufs Auto gefallen“

Im Forstamt Sellhorn hat ein Wirbelsturm seine Spuren hinterlassen. In den Revierförstereien Niederhaverbeck und Heimbuch hat der Sturm stellenweise eine bis zu 100 Meter breite Schneise der Verwüstung hinterlassen. Die Windhose ist von Süd nach Nord durch den Wald gezogen und hat zahlreiche Bäume entwurzelt, abgebrochen oder sogar regelrecht abgedreht.

Uwe Hennig, Revierleiter der Försterei Heimbuch, berichtet: „Ich war am Freitag, dem 18. Oktober, nachmittags um 15.30 Uhr im Wald unterwegs, als es plötzlich dunkel und sehr windig wurde. Ich habe gerade noch mein Auto erreicht, als der Wirbelsturm direkt über mich hinweg gezogen ist. Es war beängstigend, der Wind hat Hagel, Regentropfen, Äste, Laub und Nadeln mit Wucht gegen die Autoscheiben geschleudert. Die Baumkronen haben sich, gefühlt, bis zum Boden geneigt. Überall brachen Äste ab und fielen Bäume um. Nach ein bis zwei Minuten war der Spuk vorbei. Zum Glück ist mir kein Baum aufs Auto gefallen.“

Das Forstamt Sellhorn hat bereits damit angefangen, die Schäden zu beseitigen. Nach ersten Schätzungen sind innerhalb weniger Minuten mehr als 1.000 Kubikmeter Holz angefallen. Die jetzt aufgelichteten Bereiche werden wieder mit standortangepassten Bäumen bepflanzt. Ziel ist es stabile und artenreiche Mischwälder zu begründen, die dem Klimawandel trotzen.

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