33 neue Bauplätze in Soltau

AWS erschließt weiteren Bereich in der Drögenheide

33 neue Bauplätze in Soltau

Nach wie vor sind Betongold und die eigenen vier Wände angesagt. Niedrige Zinsen lassen da die Herzen potentieller Häuslebauer höherschlagen und nach geeigneten Grundstücken suchen. Auch in hiesigen Gefilden möchten die Kommunen diesem Bedürfnis gerecht werden - wie jetzt die stadteigene Ansiedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft Soltau (AWS): Im Baugebiet Drögenheide wird gerade der 7. Bauabschnitt mit 33 Grundstücken eingeläutet.

Wie AWS-Geschäftsführer Olaf Hornbostel und seine Mitarbeiterin Dörthe Schneider am vergangenen Dienstag erläuterten, seien die Erschließungsarbeiten in vollem Gange: „Wir gehen jetzt in die Vermarktung der Grundstücke“, kündigt Hornbostel an. Die Areale bewegen sich zwischen 570 und 1.460 Quadratmetern bei einem Quadratmeterpreis (voll erschlossen) - je nach Lage - zwischen 59 und 78 Euro. Gebaut werden darf bis zu zwei Vollgeschossen.

Bereits 2003 entstanden die ersten Häuser in diesem Baugebiet an der ehemaligen B 3, unweit von Wolterdingen: „Insgesamt haben wir dort bisher rund 70 Grundstücke verkauft“, so der Geschäftsführer. Dabei hätten die vorausgegangenen Bauabschnitte in der Regeln wesentlich weniger Grundstücke, meist fünf bis acht, umfasst: „Da derzeit aber die Nachfrage so groß ist, nutzen wir unsere Möglichkeit, viel anzubieten. Wir sind Eigner des Geländes und könnten mit 65 Grundstücken in Reserve noch nachlegen.“ Den neuen Bereich, erläutert Hornbostel, werde ein Grünzug durchlaufen, der Spielmöglichkeiten biete und als „grüne Lunge“ fungiere.

Bevor jetzt die Erschließungsarbeiten beginnen konnten, gab es allerdings noch etwas in Sachen Artenschutz zu regeln: „Auf dem Gelände war die Feldlerche festgestellt worden. Wir haben deshalb im Wolterdinger Bereich sogenannte Lerchenfenster geschaffen, die von einem Monitoring begleitet werden.“

Damit könnte es, zumindest auf einem Teil der Grundstücke, demnächst schon losgehen: „Die ersten zehn Bauherren könnten sofort anfangen, denn diese Grundstücke sind bereits erschlossen. Ansonsten wird der mögliche Baubeginn voraussichtlich im Frühjahr 2021 liegen“, weiß Hornbostel.

Aber erst einmal müssen die Bauplätze verkauft werden: „Sechs davon sind bereits reserviert. Ansonsten haben wir eine Liste mit Grundstücksanfragen im dreistelligen Bereich. Die Interessenten werden wir jetzt kontaktieren“, meint Schneider, die mit guter Resonanz rechnet, „denn wir haben hier ein gutes Preisgefüge.“

Nach Harber/Tiegen ist Drögenheide das zweitgrößte Soltauer Baugebiet. In anderen AWS-Bereichen der Böhmestadt stehen derzeit nicht mehr ganz viele Bauplätze zur Verfügung: Moorstraße und Harber sind noch zu vollenden. Ansonsten, so Hornbostel, solle es acht bis zehn Grundstücke in der Gottfried-von-Cramm-Straße geben. Eine größere Anzahl an Bauplätzen verspricht allerdings das Gebiet Tetendorfer Straße, südlich der Wohnbebauung Heinrich-Heine-Straße. Aber das wird noch dauern, denn, so Hornbostel, „das Gelände ist noch nicht beplant.“ Und das Preisgefüge werde dort auch ein anderes sein als in der Drögenheide. Wer sich hier weiter informieren möchte, kann sich unter doerthe.schneider@aws-soltau.de an die AWS-Mitarbeiterin wenden

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