4.000 Kilometer Autoabenteuer: Team „Schrottwheels“ geht auf große Tour

Mit Schrottlaube durch den Ostblock: Soltauer starten mit ihrem mehr als 20 Jahre alten VW Polo bei „Carbage-Run“-Rallye

4.000 Kilometer Autoabenteuer: Team „Schrottwheels“ geht auf große Tour

Auf ein ganz besonderes Abenteuer gehen jetzt zwei Soltauer. Sie fahren mit einer Schrottlaube durch den Ostblock: Stefan Maas und Mario Eggers starten mit ihrer Klapperkiste bei der Sommer-Edition des „Carbage-Run“. Wie sich die beiden auf die Tour vorbereitet haben, welcher Wagen sie über die weite Strecke bringen soll, und was es mit der Rallye auf sich hat - darüber berichten die Autoabenteurer in ihrer Mitteilung.

Mit ihrer alten Karre wollen die Soltauer rund 4.000 Kilometer vom Harz bis nach Polen, durch Tschechien, Slowakei, Ungarn und wieder zurück, dabei spannende und lustige Rallyeaufgaben lösen, die Aussichten genießen und ganz viel Spaß auf vier Rädern haben. Das Gefährt der Autofreunde Stefan und Mario aus der Böhmestadt ist ein mehr als 20 Jahre alter VW Polo, ihr Teamname: „Schrottwheels“.

Vom 3. bis 7. Juli findet die nun bereits vierte deutsche Sommerausgabe des „Carbage-Runs“ (Carbage abgeleitet vom englischen Garbage, zu Deutsch Müll/Schrott) statt. Über 1.000 Fahrzeuge werden erwartet. Die Rallye startet in „Pullman City“ im Harz. Die Voraussetzung für die Teilnahme: Der Wagen darf nicht mehr als 500 Euro kosten und sollte mindestens 20 Jahre alt sein. Selbstverständlich werden außergewöhnliche Fahrzeuge in der Rallye als Blickfang gern gesehen, das Fahrzeug muss natürlich dennoch verkehrssicher sein. Auf die Teams der Tour warten tägliche herausfordernde und verrückte Aufgaben, um am Ende am meisten Punkte für den Hauptpreis zu sammeln. Außerdem gibt es einen Publikumspreis für das originellste und ausgefallenste Auto, das die Teilnehmer selbst untereinander auswählen. Dem Team „Schrottwheels“ geht es weniger um die Preise, sondern hauptsächlich natürlich um das wohl abenteuerlichste Autoerlebnis ihres Lebens.

Die Soltauer haben sich für einen 1.4 VW Polo 3 Variant entschieden, da er genügend Platz bietet, Stefan zuverlässig bisher drei Jahre als Winterauto diente und erschwinglich im Verbrauch ist. Besonders schön sei die Karosse nicht, geben die beiden zu, „deshalb heißt unser Team ja auch nicht ‚Hotwheels‘.“ Selbstverständlich darf hier ein auffälliges Äußeres dennoch nicht fehlen, Mario und Stefan rollten den Wagen in Himmelblau, erstellten sich Aufkleber und gestalteten ein rostiges „Carbage run“-Logo auf der Motorhaube - „das was uns bereits in der Kindheit an den Fahrzeugen erfreute, soll auch an unserem ‚Carbage Run‘-Auto widerspiegeln“, so das Team. So erhielt der Polo Teppicheinlagen aus einem alten Spielstraßenteppich, denn auch bei der Innenausstattung gibt es für das Team noch ein wenig zu tun.

Das Fahrzeug soll zudem auf Knopfdruck in eine mobile Disko verwandelt werden. Ein weiteres Highlight ist das selbstgebaute ausklappbare Dach, dass sich das Team beim Stopp am Abend auf den Campingplätzen der Zielländer ausklappen kann. Darunter soll dann auch geschlafen und am Morgen gegrillt werden. Während der Fahrt wird die Spotify Playlist abgespielt, die alle Freunde und Interessierte auf der Website des Teams selbst zusammenstellen können.

Das Team hat übrigens noch genügend blaue Flache an ihrem Fahrzeug frei gelassen und freut sich über Unterstützung sowie Kooperation mit Firmen, die in Form eines Aufklebers und Erwähnung in den sozialen Kanälen oder Ähnliches die beiden durch den „Ostblock“ begleiten möchten.

Interessierte finden Möglichkeiten zum Unterstützen, Kontaktaufnahme und alle Neuigkeiten des Teams unter www.schrottwheels.de.

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