400.000 Euro Zuschlag

Förderung für Heidekreis-Klinikum in Soltau

400.000 Euro Zuschlag

Das Heidekreis-Klinikum Soltau kann im kommenden Jahr mit zusätzlichen 400.000 Euro vom Bund rechnen. Das berichtet der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil. Laut dem „Gemeinsamen Bundesausschuss“ werden hier Kriterien für einen Zuschlag erfüllt, um die stationäre Versorgung der Bevölkerung auf dem Land abzusichern.

„Das ist eine gute Nachricht für unsere Region“, freut sich Klingbeil. „Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig eine flächendeckende und gut funktionierende Krankenhausversorgung ist und dass wir in Deutschland eines der besten Gesundheitssysteme weltweit haben. Ich will, dass das auch in Zukunft so bleibt - erst recht bei uns vor Ort“, so der SPD-Politiker. Gerade in ländlichen Regionen sei es Aufgabe der Politik, für gut ausgestattete Krankenhäuser zu sorgen. Schließlich gehe es um gleiche Lebensverhältnisse.

Bundesweit profitieren 121 Krankenhäuser und erhalten jeweils 400.000 Euro. Der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Verband der Privaten Krankenversicherung setzen damit einen jährlichen gesetzlichen Auftrag um und verteilen insgesamt 50 Millionen Euro in ländliche Regionen. Seit 2020 sollen bedarfsnotwendige Kliniken im ländlichen Raum die pauschale Förderung von 400.000 Euro erhalten.

Zur Identifizierung vereinbaren die Vertragsparteien auf Bundesebene jährlich eine Liste der Krankenhäuser. Zu berücksichtigen sind dabei sowohl bedarfsnotwendige Kliniken der Grundversorgung, die jeweils eine Fachabteilung für Innere Medizin und für Chirurgie vorhalten, als auch Krankenhäuser, die eine geburtshilfliche Fachabteilung vorhalten. Der Zuschlag für bedarfsnotwendige ländliche Krankenhäuser wird auch dann ausgezahlt, wenn die entsprechenden Kliniken kein Defizit haben.

Klingbeil hatte sich in den vergangenen Jahren in Berlin dafür eingesetzt, dass der Bund in die Krankenhausfinanzierung einsteigt. „Mit den Bundesmitteln für unsere Region sichern wir die stationäre Versorgung der Bevölkerung ab“, bekräftigt er und ergänzt, dass auch weiter in ländliche Regionen wie seine Heimat investiert werden müsse.

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