Aktionstag zur Grundsteuerreform

Finanzamt Soltau bietet Unterstützung / Infos am 11. Oktober in der Grundbesitzstelle in der Winsener Straße

Aktionstag zur Grundsteuerreform

In einem Pressegespräch am gestrigen Donnerstag informierte Peter Kröger, Leiter des Finanzamts Soltau, gemeinsam mit Christian Peters, Sachgebietsleiter der Grundbesitzstelle, zum Fortgang der Grundsteuerreform, insbesondere im Hinblick auf das Ende der Frist zur Abgabe der Grundsteuererklärung am 31. Oktober dieses Jahres. Um den Bürgerinnen und Bürgern weitere Unterstützung anzubieten, lädt das Finanzamt Soltau zu einem Aktionstag zur Grundsteuer für Dienstag, den 11. Oktober, von 9 bis 15 Uhr ein. An dem Aktionstag soll es in erster Linie um Fragen rund um das Ausfüllen der Grundsteuererklärung gehen. Auch Fragen zur Registrierung und zur Anwendung über das Verfahren „ELSTER“ werden beantwortet. Die Veranstaltung findet nicht am Standort Rühberg statt, sondern in der Grundbesitzstelle des Finanzamts Soltau in der Winsener Straße 34a.

Wie Kröger und Peters berichteten, seien bislang knapp 33 Prozent der Grundsteuererklärungen beim Finanzamt Soltau eingereicht worden. Damit liege der Heidekreis fast genau im Landesschnitt. Über 90 Prozent der eingegangenen Erklärungen hätten das Finanzamt auf elektronischem Weg über das Portal „ELSTER“ erreicht.

Darüber hinaus haben die Bürgerinnen und Bürger auf Papiervordrucke zurückgegriffen. Dazu wurden rund 4.000 Papiervordrucke ausgegeben, von denen bisher jedoch nur ein Bruchteil als ausgefüllte Steuererklärung beim Finanzamt Soltau abgegeben wurde.

Kröger erläuterte, dass die Abgabe der Erklärung auf elektronischem Weg nach dem niedersächsischen Grundsteuergesetz vorgesehen sei. Dieser Weg sei nicht nur für das Finanzamt, sondern vielmehr für die Steuerbürgerinnen und Steuerbürger von Vorteil, da man bei der Abgabe über „ELSTER“ Schritt für Schritt geleitet werde und auch gleich Hinweise zum richtigen Ausfüllen erhalte. Dies erspare spätere Rückfragen durch das Finanzamt. Anfängliche Probleme bei der „Performance“ von „ELSTER“ seien mittlerweile behoben worden.

Sachgebietsleiter Peters ergänzte, dass seine Mannschaft in den vergangenen Wochen und Monaten eine Vielzahl von Anfragen hilfesuchender Bürgerinnen und Bürger beantwortet habe. „Hierzu werden derzeit mehr als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Hotline und Annahme eingesetzt“, so der Sachgebietsleiter der Grundbesitzstelle. Zur Zeit liege der Fokus der Arbeit auf der Annahme der Erklärungen und der Beantwortung der zahlreichen Rückfragen. Die Menge der Anfragen werde mit Blick auf das Fristende sicher nicht nachlassen. Dennoch seien alle Kolleginnen und Kollegen bestrebt, „auch im ‚Endspurt‘ alle Anliegen zu beantworten.“

Nichtsdestotrotz empfiehlt der Leiter des Finanzamts, nicht bis zum letzten Tag der Frist mit der Erklärungsabgabe zu warten. Es sei nicht auszuschließen, dass es zum Ende der Abgabefrist erneut zu den vorgenannten Problemen in der Performance von „ELSTER“ komme, etwa wenn sich zu viele Benutzer zeitgleich auf das „ELSTER“-Portal klickten.

Für diejenigen, die am 11. Oktober keine Zeit haben, stehen weiterhin die bisherigen Informationsmöglichkeiten zur Verfügung.

Auf der Internetseite des Landesamtes für Steuern Niedersachsen (https://lstn.niedersachsen.de/steuer/grundsteuer) werden Ausfüllhilfen verschiedenster Art angeboten: die Antworten auf die wichtigsten Fragen (FAQs), Checklisten, Erklär-Videos und weitere Informationen zur Vorbereitung auf die Erklärungsabgabe. Als besonders hilfreich hat sich die beispielhafte Klick-Anleitung auf dieser Seite erwiesen, die Seite für Seite die Grundsteuererklärung durchgeht.

Der eigens eingerichtete Grundsteuer-Viewer (www.grundsteuer-viewer.niedersachsen.de) gibt Hilfestellung zu den Grundstücksdaten. Dabei handelt es sich um eine Kartendarstellung, aus der die amtlichen Grundstücksflächen und die Bezeichnungen der Flurstücke online abzulesen sind.

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