„Am Anfang war der Klang“

Museumspädagogische Veranstaltung am 18. September im Rahmen der Ausstellung „Soltau macht Töne“

„Am Anfang war der Klang“

Im Rahmen der Ausstellung im Museum Soltau „Soltau macht Töne“ steht - anders als im Flyer und auf den Plakaten angekündigt - am Samstag, dem 18. September, von 14 bis 17 Uhr im Museum - oder bei gutem Wetter auf dem Gelände dahinter - eine museumspädagogische Veranstaltung zum Thema „Am Anfang war der Klang“ auf dem Programm. Durchgeführt wird die Veranstaltung, die sich vor allem an Kinder, aber auch an Erwachsene richtet, vom Museumspädagogen Dr. Jean-Loup Ringot aus Hambergen.

Vom Blätterrascheln in den Bäumen über das Vogelgezwitscher bis hin zum Windheulen - die Welt ist voller Klänge. Doch wo setzen Menschen die Grenze zwischen „Musik“ und „Klang“? Von „Geräusch“ oder „Lärm“ ganz zu schweigen. Wie können diese Klänge ohne musikalische Erziehung in eine Harmonie gebracht werden, die gefällt? Ist dies schon Musik? Welche natürlichen Mittel stehen zur Verfügung, um solche Klänge herzustellen? Sind Steine, Federn, Schnecken, Rohleder, Borken und ähnliches geeignete Mittel, um wohlklingende Töne zu kreieren?

„Bei diesem Projekt werden wir entdecken wie schön Steine, wie laut und auch harmonisch Federn, wie erstaunlich Birkenborken klingen können. Wir werden uns auf eine Reise in die Welt der Naturklänge begeben, wir werden nach dieser Entdeckungsreise selbst Musikinstrumente aus Naturmaterialien bauen und damit unsere eigene kleine Natursymphonie spielen“, so Museumspädagoge Dr. Jean-Loup Ringot. Und weiter: „Dadurch werden wir viel lernen, nicht nur über Natur und Klänge sondern auch ein wenig über uns selbst, unsere Kreativität, über unsere Grenzen und über unsere manuellen Fähigkeiten.“

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