Angebote für Plattsnacker

Freudenthal-Gesellschaft lädt für 14. Juli ins „Fliegende Klassenzimmer“ ein

Angebote für Plattsnacker

Zum Klönen und Platt-Snacken lädt die Freudenthal-Gesellschaft für Donnerstag, den 14. Juli in der Zeit von 18 bis 19 Uhr ins „Fliegende Klassenzimmer“ in Soltau ein. Es handelt sich um eine offene Runde: Wer Lust und Zeit hat kann vorbei kommen und über „Düt un Dat snacken.“ Die Veranstaltung ist barrierefrei und über den Außenfahrstuhl des „Fliegenden Klassenzimmers“ erreichbar.

Gäste sind auch am 18. Juli in der Zeit von 16 bis 18 Uhr im im Freudenthal-Zimmer im alten Soltauer Rathaus willkommen. Engagierte Ehrenamtliche geben den Gästen zwanglos im Gespräch einen kleinen Einblick in das Leben und Werk der Brüder Friedrich und August Freudenthal. In dem mit historischen Möbeln ausgestatteten Raum residierte Friedrich Freudenthal in seiner Zeit als Bürgermeister.

Der eingetragene Verein Freudenthal-Gesellschaft wurde 1948 zur Pflege des Werkes der Freudenthal-Brüder Friedrich (1849-1929) und August (1851-1898) und zur Förderung der niederdeutschen Sprache und Literatur gegründet. Im jetzigen Freudenthal-Zimmer wirkte Friedrich Freudenthal von 1884 bis 1887 als Bürgermeister. Von 1892 bis 1896 war er dann Gemeindevorsteher in Fintel. Die Vorsitzende Karin Thorey und ihr Stellvertreter Dr. Wolfgang Brandes freuen sich, dass die Mitglieder der Freudenthal-Gesellschaft aus dem gesamten norddeutschen Raum kommen.

Heute präsentiert sich die Freudenthal-Gesellschaft als moderne Literaturgesellschaft. Ihre Hauptaufgabe sieht sie darin, die niederdeutsche Literatur und Sprache zu fördern und sich mit Regionalliteratur zu befassen. Zudem werden die Werke der Brüder Freudenthal kontinuierlich neu aufgelegt. Diese Aktivitäten werden von der Stadt Soltau maßgeblich unterstützt. Gemeinsam mit dem Heimatbund Soltau wird jährlich kurz vor Weihnachten ein Band der „Soltauer Schriften - Binneboom“ herausgegeben.

Seit 1956 wird der mit jetzt 2.500 Euro dotierte Freudenthal-Preis für neue niederdeutsche Literatur ausgeschrieben. Auch eine mit 500 Euro dotierte Freudenthal-Anerkennung wird vergeben. Der Preis ist die älteste kontinuierlich verliehene Auszeichnung für niederdeutsche Literatur. Ziel des Literaturwettbewerbes ist die Förderung niederdeutschen Schriftgutes. In diesem Jahr wird der Freudenthal-Preis also zum 65. Mal verliehen. Die Preisvergabe erfolgt am 24. September in Soltau.

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