Auf einen einsatzreichen Sonntag blicken die Ehrenamtlichen der Feuerwehr Soltau zurück. Der gestrige Tag, 15. März, begann für die Kameraden der Ortsfeuerwehr Soltau um 1.11 Uhr mit einer Alarmierung in die Charlottenstraße. Dort waren Nachlöscharbeiten erforderlich, da in einer Wohnung Essen auf dem Herd angebrannt war. „Der betroffene Bewohner wurde vom Rettungsdienst versorgt“, so Lennard Heyn, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Soltau.
Kurz vor 7 Uhr folgte der zweite Einsatz. Ein Rettungswagen meldete der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle, dass ein Mülltonnenverschlag an einer Hausfassade in Vollbrand stehe und das Feuer auf den Dachstuhl überzugreifen drohe. Die Feuerwehr setzte zur Brandbekämpfung ein Rohr ein und kontrollierte anschließend den angrenzenden Raum des Gebäudes, an dem das Feuer ausbrach. „Die Erkundung ergab, dass die Flammen die Lüftungsanlage beschädigt hatten und Rauch in den besagten Raum eindrang. Dieser wurde deshalb mit einem Lüfter entraucht“, berichtet Heyn.
Während dieses Einsatzes melde die Leitstelle über Funk die Auslösung einer Brandmeldeanlage in der Winsener Straße. Die Drehleiter, ein Löschfahrzeug und der Einsatzleitwagen nahmen diesen Einsatz an und verlegten von der Einsatzstelle in der Straße Am Bahnhof zur neuen Einsatzstelle. „Im betroffenen Objekt gab es kein Schadensfeuer, sodass die Einsatzkräfte zügig Entwarnung geben und den Einsatz beenden konnten“, so der Feuerwehrsprecher.
Als alle Einsatzkräfte wieder zu Hause waren, piepten die Melder der Freiwilligen ein viertes Mal. Auf der Bundesautobahn 7 sollte in Folge eines schweren Verkehrsunfalls eine Person in ihrem Kraftfahrzeug eingeklemmt sein.
„Als die Feuerwehr an der Unfallstelle ankam, stellte sich schnell heraus, dass der alleinbeteiligte Fahrer bereits aus seinem Fahrzeug befreit wurde und nicht eingeklemmt war. Da das Auto durch mehrfachen Überschlag auf der Fahrerseite zum Liegen kam, wurde das Fahrzeug mithilfe des Rüstwagens auf seine Räder gekippt. Anschließend wurde die Batterie abgeklemmt. Ferner wurde der Brandschutz sichergestellt“, berichtet Heyn: „Der Fahrer wurde mit einem Rettungswagen zu einem Krankenhaus gebracht.“
Für den Zeitraum des Einsatzes war die Autobahn in Fahrtrichtung Hannover nur auf einer Spur befahrbar.