„Das Ergebnis harter Arbeit“

Dr. Karl-Ludwig von Danwitz und Carsten Büttinghaus besuchen die Polizeiinspektion Heidekreis

„Das Ergebnis harter Arbeit“

Einerseits Menschen helfen, andererseits einschreiten und für Gerechtigkeit, Ordnung und Ausgleich sorgen - das ist die Aufgabe der Polizei. CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Karl-Ludwig von Danwitz und CDU-Bundestagskandidat Carsten Büttinghaus verschafften sich kürzlich in der Polizeiinspektion Heidekreis ein aktuelles Lagebild über die Polizei im Heidekreis und die polizeilichen Herausforderungen.

„Wir haben agile und hochmotivierte Kollegen, die ihren Beruf mit großer Leidenschaft ausüben. Darüber hinaus arbeite ich stets an zukunftsweisenden Verbesserungen und Weiterentwicklungen. So konnten wir am Standort Soltau ein in der Polizeidirektion Lüneburg einzigartiges polizeitechnisches Labor schaffen. Hierdurch sind wir in der Lage Spuren auf höchstem Niveau zu untersuchen und Tathergänge zu rekonstruieren“, berichtete Polizeidirektor Stefan Sengel, Leiter der Polizeiinspektion (PI) Heidekreis.

Michael Reiter, Chef des 5. Fachkommissariates und damit der Spurensicherung, zeigte anhand von verschiedenen Verfahrenstechniken die Vielfalt der Ermittlungsmöglichkeiten auf: „Wir arbeiten hier auf einem sehr hohem Niveau und probieren auch immer wieder neue Wege aus“, so Reiter zu von Danwitz und Büttinghaus.

Nach einer gemeinsamen Begehung der Polizeiinspektion trafen sich Sengel und die beiden Christdemokraten im Lagerraum der PI in Soltau mit Polizeioberrat Sebastian Pölking (Leiter-Einsatz), Polizeioberkommissar Robert Schiersching (Personalrat), Polizeikommissar Nils Cierzniak und Erstem Polizeihauptkommissar Rainer Kahr (Chef des Polizeikommissariats Walsrode). Neben den Kriminalitätsfeldern des Heidekreises erörterte die Runde auch allgemeine Belange der Polizei - vom Personal über die Ausrüstung bis hin zu Stellenzuweisungen.

„In den Vertrauensumfragen genießt die Polizei jährlich den Spitzenplatz“, betonte Büttinghaus, „das ist keine Selbstverständlichkeit. Das ist das Ergebnis harter Arbeit.“ Auf diesem Terrain kennt sich der 38jährige aus, ist er doch selbst Polizeibeamter. „Besonders möchte ich betonen, welch großartige Arbeit hier mit dem Räderwerk geleistet wird. Allzu oft kratzen wir als Polizei nur an der Oberfläche krimineller Strukturen. Mit dem Behördenverbund und dem engen Schulterschluss gelangen wir weit in die Tiefe dieser kriminellen Netzwerke. Es darf keine rechtsfreien Räume geben, und ich möchte, dass das Projekt Räderwerk auch auf Bundesebene eine bedeutende Rolle spielt. Das ist nur folgerichtig, denn kriminelle Strukturen stoppen nicht an der Landesgrenze. Wir dürfen uns als Rechtsstaat nicht an der Nase herumführen lassen“, hob er hervor.

Neben Clan-Kriminalität und reisenden, osteuropäischen Tätergruppierungen waren aber alltägliche Belange, wie zunehmende Bürokratie und Dienstgestaltung wichtige Themen, ebenso die Corona-Krise. Dazu Personalrat Robert Schiersching: „Wir haben schnell reagiert und gemeinsam mit den Kollegen, dem Personalrat und der PI-Führung Lösungen geschaffen.“

„Ich habe heute ein spannendes und umfangreiches Gespräch erlebt und nehme viele Aspekte mit in die politische Arbeit nach Hannover“, unterstrich von Danwitz. Und weiter: „Unsere Polizei sichert den gesellschaftlichen Rahmen. Es darf keinen Zweifel daran geben, dass dies eine bedeutende Aufgabe ist.“

Büttinghaus fordert mehr Polizei im Einsatz: Die Präsenz der Streifenwagen nicht nur in der Fläche müsse nicht nur erhalten, sondern auch weiter ausgebaut werden: „Die Polizei muss sichtbar für alle sein - allein schon um die subjektive Sicherheit zu erhöhen.“

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