„Der Literatur auf der Spur“

Schulprojekt unterstützt: 90 Kinderbücher für Zweitklässler der Soltauer HBS

„Der Literatur auf der Spur“

„Lesen macht die Welt bunt - stimmst Du mit diesem Satz überein?“ Diese Frage stellte Deutschlehrerin und Literaturpädagogin Ute Abendroth am vergangennen Mittwoch in der Soltauer Hermann-Billung-Schule (HBS) dem siebenjährigen Milan. „Ja“, antwortete der Junge wie aus der Pistole geschossen. Er liest, wie auch seine gleichaltrige Mitschülerin Ella und sein ebenfalls siebenjähriger Schulkamerad Noah, gern. Dementsprechend gut gelaunt nahm das Trio stellvertretend für die rund 60 Zweitklässler der HBS drei große Stapel Bücher entgegen - reichlich Lesestoff für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2a, 2b und 2c, den die Soltauer Fielmann-Niederlassung der Schule gespendet hat.

Filialleiter Antonio Franco Hoier hatte in einem Kundengespräch davon gehört, dass für das Schulprojekt „Literatur auf der Spur“ der HBS Bücher fehlten - und daher mit Mitteln aus der Fielmannn-Stiftung insgesamt 90 aktuelle Kinderbücher gespendet. „Literatur auf der Spur“ sei ein Baustein des Lese- und Literaturkonzepts der Hermann-Billung-Schule, erläuterte Rektorin Antje Kleinschmidt beim Termin in der Schulbibliothek. Die Räumlichkeiten boten den passenden Rahmen für die Buchübergabe.

Laut Kleinschmidt erfolgt die Lese- und Literaturvermittlung in allen Klassen der Schule einmal in der Woche in einer Deutschstunde. Mit von der Partie sei dann auch jeweils Ute Abendroth. „Durch diese Doppelbesetzung ist individuelles Arbeiten möglich und jedes Kind kann häufiger und länger lesen“, so die Schulleiterin. Nach wie vor gelte das Leseverstehen als Kern der Lesekompetenz. Und darauf ziele das Projekt mit gedruckter Kinderliteratur sowie auch digitalem Lesestoff ab: „Gemeinsam wird ästhetische, aktuelle Kinderliteratur als Klassenlektüre gelesen. Die spannenden, lustigen und gefühlvollen Geschichten begeistern die Kinder und erzeugen eine intensive und motivierende Auseinandersetzung mit dem Lesen und dem Gelesenen“, erläuterte Kleinschmidt.

Die Zweitklässler können sich nun über drei verschiedene Geschichten freuen: „King-Kong, das Geheimschwein“ von Kirsten Boie, „Löwenherzen weinen nicht“ von Martin Baltscheit sowie „Berti und seine Brüder: Der voll verpatzte Schulstart“ von Lisa-Marie Dickreiter. „Ich bin selbst Vater von zwei Töchtern und weiß, wie wichtig Leseverstehen ist. Darum sind wir gern eingesprungen und haben die Kosten der Bücher übernommen“, so Hoier. Dies sei gut investiertes Geld, wie er unterstrich: „Es geht hier um die Kleinen - und die sind unser aller Zukunft.“

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