„Die Schule am Meer“: Bestsellerautorin Sandra Lüpkes liest in der Waldmühle

Lesung im Rahmen der Literaturreihe „Autoren erleben“ am 29. September

„Die Schule am Meer“: Bestsellerautorin Sandra Lüpkes liest in der Waldmühle

„Die Schule am Meer“ - so heißt der Roman der Bestsellerautorin Sandra Lüpkes, aus dem sie am Mittwoch, dem 29. September, um 19.30 Uhr in der Soltauer Bibliothek Waldmühle liest. Eingeladen wurde die Autorin im Rahmen der Literaturreihe „Autoren erleben“, die von der Bibliothek gemeinsam mit den beiden Soltauer Buchhandlungen Hornbostel und Schütte organisiert und angeboten wird. Karten sind in der Bibliothek Waldmühle, Ruf (05191) 5005, sowie in den beiden Buchhandlungen erhältlich. Die Gäste werden gebeten, die geltenden Hygienebestimmungen zu beachten.

Zur Autorin: Sandra Lüpkes, geboren 1971 in Göttingen, lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist Autorin zahlreicher Romane, Sachbücher, Kurzgeschichtensammlungen und Theaterstücke. Gemeinsam mit ihrem Mann Jürgen Kehrer schreibt sie Drehbücher, unter anderem für „Wilsberg“, „Friesland“ und „Letzte Spur Berlin“. Bereits im Jahr 2012 war Sandra Lüpkes mit ihrem Krimi „Todesbraut“ zu Gast in der Waldmühle. Mit „Die Schule am Meer“ hat sie einen groß angelegten Gesellschaftsroman über ein reformpädagogisches Internat auf Juist geschrieben. Die ausgiebigen Recherchen zu den historischen Begebenheiten und realen Personen im Umfeld der Schule führten sie ins Tessin, nach Berlin und natürlich auch nach Juist, wo sie aufgewachsen ist und wo sie lange Jahre gelebt hat.

Zum Roman: Juist, 1925: Tatkräftig und voller Ideale gründet eine Gruppe von Lehrern am äußersten Rand der Weimarer Republik ein ganz besonderes Internat, mit eigenen Gärten, Seewasseraquarien und Theaterhalle. Ein gleichberechtigtes Miteinander, praktisches Lernen im Einklang mit der Natur, darauf liegt das Hauptmerkmal dieser besonderen Schule am Meer. Eine eingeschworene Gemeinschaft gibt es hier: die jüdische Lehrerin Anni Reiner, der Musikpädagoge Eduard Zuckmayer, der zehnjährige Maximilian, genannt Moskito, der sich mit dem Gruppenzwang manchmal schwertut, sowie die resolute Insulanerin Kea, die in der Küche das Sagen hat. Doch das Klima an der Küste ist in jeder Hinsicht hart, und schon bald nehmen die Spannungen zwischen den Lehrkräften und mit den Insulanern zu, bei denen die Schule als Hort für Juden und Kommunisten verschrien ist. Im katastrophalen Eiswinter von 1929 ist die Insel wochenlang von der Außenwelt abgeschlossen. Man rückt ein wenig näher zusammen. Aber kann es Hoffnung geben, wenn der Rest der Welt auf den Abgrund zusteuert?

Der Roman „Die Schule am Meer“ war vier Monate unter den ersten 20 der Spiegel-Bestsellerliste.

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