Mit 380 Besuchern konnte der 16. Bauerntag des Landvolk- Kreisverbandes Lüneburger Heide, der gemeinsam mit der Volksbank Lüneburger Heide ausgerichtet wurde, an die erfolgreichen Veranstaltungen der Vorjahre anknüpfen.
In der Alten Reithalle in Soltau begrüßte Bankvorstand Gerd-Ulrich Cohrs die Teilnehmer und erinnerte an den Beginn der modernen Energieerzeugung in der Landwirtschaft. Mit der Finanzierung der ersten Biogasanlagen 1997 habe sich eine zuverlässige, erfolgreiche Zusammenarbeit in einem bis dahin unbekannten Geschäftsfeld entwickelt. Cohrs wünschte sich die weitere Begleitung im modifizierten Umfeld sowie den Fortbestand der gemeinschaftlichen Verantwortung.
Landvolk-Kreisvorsitzender Henrik Rump stellte das Thema des Bauerntages vor: „Dunkelflaute und Hellbrise – Netzausbau mit Deutschlandgeschwindigkeit und die Rolle des ländlichen Raumes“. Rump verwies auf die wirtschaftliche Bedeutung der Erneuerbaren Energien für die Landwirtschaft, aber auch für Kommunen und verbundene Unternehmen. Die Wertschöpfung in der Region müsse auch nach Neujustierung der Energiewende gesichert sein.
Seinen Bauerntag nahm das Landvolk erneut zum Anlass, verdiente Persönlichkeiten auszuzeichnen. Andrea Evers, ehemalige Kreisvorsitzende der Fallingbosteler Landfrauen, wurde ebenso mit der Silbernen Ehrennadel des Landvolks ausgezeichnet wie Edith Schröder, ehemalige Kreisvorsitzende der Soltauer Landfrauen. Diese Auszeichnung erhielt auch Volksbank-Chef Gerd-Ulrich Cohrs, der auf dem Bauerntag seinen Amtsnachfolger Manuel Harmening vorstellte.
Evers und Schröder bezogen ihre Familien und Wegbegleiter in die Ehrung mit ein. „Mein Weg ist mein Ziel, aber ich gehe keinen Weg allein“, sagte Erstere und Schröder sah sich als Stellvertreterin für viele, für die sie die Ehrung entgegennahm. Cohrs bekannte, dass sein Herz schon immer für die Landwirtschaft geschlagen habe. Die Unterstützung des Ehrenamtes sei ihm immer ein besonders Anliegen gewesen.