Eine ganz besondere Woche

Ungewöhnliche Projekte begeistern Schüler an der OBS

Eine ganz besondere Woche

Eine abwechslungsreiche Woche gab es kürzlich in der Oberschule Soltau: Kurz vor den Sommerferien boten die Lehrkräfte zahlreiche verschiedene Projekte an: Vom Room-Escape-Spiele über Handlettering oder einer Ausbildung zum Juniorwolfsberater bis hin zu Actionbound, Kids-Dance- Club, Schach oder einer Hörspiel-Produktion reichten die Möglichkeiten.

Eine Projektwoche ist eine hervorragende Gelegenheit für Schülerinnen und Schüler, ganz neue Dinge auszuprobieren: So versuchten sich einige am Projekt „Wir sind dann mal weg. Pilgern auf dem Jakobsweg“ und machten sich mit fachkundiger Begleitung auf den Weg von der modernen Eine-Welt-Kirche in Schneverdingen bis zur alten Pilgerkirche in Wolterdingen. 17 Kilometer lang war die Pilgerstrecke und alle Teilnehmer am Ende sichtlich stolz, das Pensum an einem heißen Sommertag geschafft zu haben.

Musikalisch interessierte Schülerinnen und Schüler konnten sich bei der Gestaltung eines Schulsongs verwirklichen. Mit dem Rapper „Doppel U“ und Musiklehrer Sebastian Knoblauch feilten die Jugendlichen an Textzeilen, bis zum Abschluß der Rap der Öffentlichkeit im Forum präsentiert werden konnte.

In sommerlicher Hitze „schuften“ mußten alle, die sich für das Projekt „Fläzen für Fortgeschrittene“ gemeldet hatten: Mit Werklehrerin Anne Lütjens bauten die Teilnehmer eine moderne und stabile Bank zum Ausruhen, die den Eingangsbereich der Oberschule sicherlich noch Jahrzehnte zieren wird.

Im Junior-Wolfsberater-Projekt wurden Schülerinnen und Schüler zu Teamern für die kommenden Jahre ausgebildet. Dann werden sie als „Lehrer“ vor den zukünftigen fünften Klassen stehen und diese mit der Biologie des Wolfes vertraut machen. Präsentiert wurden unter anderem die Ergebnisse von Interviews in Soltau zur Frage eines möglichen Zusammenlebens mit freilebenden Wölfen. Highlight war aber das Präparat einer zweijährigen Wölfin, die der OBS von der Jägerschaft Soltau zur Verfügung gestellt worden war.

Für die technikaffinen Jungen und Mädchen versprach „Actionbound“ Abwechslung. Mit einer für das iPad entwickelten App konnten sogenannte „Bounds“ in und um die Schule herumgesetzt werden, so daß eine Tablet-Rallye entworfen wurde. Mit den schuleigenen Tabletts ist es nun möglich, die Oberschule mit QR-Codes zu erkunden - was denn auch zahlreiche Besucher des abschließenden Präsentationstages nutzten.

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