Eine Schlange vorm Museum ...

„Zur Sache, Schätzchen“: Führungen mit Gerd Röders

Eine Schlange vorm Museum ...

Am Sonntag, dem 10. November, endet die Ausstellung „zur Sache Schätzchen“ im Museum Soltau, gegenüber vom Rathaus. Gezeigt werden Fundstücke aus dem Archiv des Heimatbundes, das in diesem Jahr umgezogen ist. Diese zum Teil interessanten zum Teil kuriosen Gegenstände aus der Geschichte Soltaus werden dann vermutlich wieder für lange Zeit im Archiv verschwinden. Deswegen lädt Gerd Röders zu einer Verabschiedung ein: Der Soltauer Unternehmer, der auch als Musiker in verschiedenen Ensembles auftritt, bietet um 14, 15 und 16 Uhr kleine Führungen durch die Ausstellung an. Wer Röders kennt, weiß, dass es dabei vermutlich einiges zu lachen gibt oder auch etwas zum Nachdenken.

Röders wünscht sich für Sonntagnachmittag am liebsten eine Schlange vor dem Museum, eine Menschenschlange, versteht sich: „Es wäre schön, wenn jeder zehn weitere Leute mitbringt, vielleicht bringt auch jemand Kuchen mit (ich werde den Kaffee besorgen) und zusammen können wir in der Geschichte Soltaus schwelgen. Aber auch, wer nur für fünf Minuten reinkommt, ist sehr willkommen. Lasst mich also nicht alleine im Museum“, so sein Aufruf an alle Interessierten aus Soltau und Umgebung.

Geöffnet ist das Haus von 14 bis 17 Uhr, es wird ein kleiner Obolus erhoben, für Mitglieder des Heimatbunds ist der Eintritt frei.

Zu bestaunen gibt es unter anderem einen alten Soltauer Zahnarztbohrer, eine komplexe Maschine zum Schälen von Äpfeln, die Musikkiste der Musikvereinigung Fideleo, die alte Rathausuhr, vom Krieg zerstörte Bahnhofsschilder, einen Altar russischer Gefangener aus dem ersten Weltkrieg, ein Fahrrad mit einem Federreifen und einen Post-Briefkasten, der für Röders eine ganz besondere Bedeutung hat ...

Wer mehr zur Ausstellung wissen möchte, wird auch im Internet fündig: www.museum-soltau.de/zur-sache-schaetzchen.

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