Endspurt für Hawoli-Ausstellung „Brüche“

Fotoarbeiten des Künstlers noch bis zum 30. August im Soltauer Museum zu sehen / Bildhauer führt an den kommenden zwei Sonntagen durch seine Ausstellung

Endspurt für Hawoli-Ausstellung „Brüche“

Im Soltauer Museum geht die aktuelle Ausstellung in den Endspurt: Dort sind noch bis zum 30. August Fotoarbeiten von Hawoli zu sehen. Der Künstler, der mit bürgerlichem Namen Hans-Wolfgang Lingemann heißt, präsentiert hier eine weitere Facette seines Schaffens: fotographierte Ansichten der von ihm in Steinbrüchen gefundenen Schnitt- und Sprengflächen. Die jeweiligen Gesteinsformation, die hierbei auf leicht abstrakte Weise kunstvoll in Szene gesetzt sind, dienten dem Bildhauer als Materialquelle für viele seiner Stücke.

„Über die Jahre habe ich Aufnahmen in unterschiedlichen Steinbrüchen in ganz Europa gemacht“, so Hawoli. Nicht digital, sondern mit Kamera und Film, „und vom Original-Negativ entstehen dann Abzüge auf Büttenpapier. Dabei habe ich flüssige, teils eingefärbte lichtempfindliche Emulsionen verwendet“, erläutert der Künstler. Der gezielt handwerkliche Eingriff - quasi als „malerischer Impuls“ - macht aus den Fotoarbeiten der sonst eher schroffen Formationen echte Unikate.

Das Soltauer Museum, Poststraße 11, ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt zu dieser Ausstellung ist frei. „Für den Besuch gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln“, betont der Heimatbund Soltau, der die Ausstellung initiiert hat.

Und es gibt noch eine Besonderheit kurz vor dem Ende von „Brüche“: An den beiden kommenden Sonntagen, 23. und 30. August, führt Hawoli selbst durch die Ausstellung und beantwortet Fragen.

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