Fahrzeuge für Lebenshilfe

Sponsoren und Aktion Mensch sorgen für Fuhrpark-Zuwachs

Fahrzeuge für Lebenshilfe

Gleich über zwei neue Fahrzeuge kann sich die Lebenshilfe Soltau freuen: Ein Sponsoren-finanzierter Kleinbus sowie ein rollstuhlgeeignetes Fahrzeug, angeschafft mit Unterstützung der Aktion Mensch, ergänzen ab sofort den Fuhrpark der Einrichtung in der Celler Straße in Soltau. Zu einem kleinen Empfang als Dankeschön hatte Geschäftsführer Gerhard Suder am Donnerstag, den 20. August, einige Vertreter der Firmen aus dem Heidekreis begrüßt, die mit ihrem Engagement dafür gesorgt hatten, „dass wir ein neues Auto haben, das wir sonst nicht hätten“, wie Suder erklärte.

Bereits zwei Sponsoringfahrzeuge seien bei der Lebenshilfe im Einsatz, so Suder. „Sie sind uns eine wertvolle Hilfe und erhöhen die Mobilität“, betonte der Lebenshilfe-Geschäftsführer. Einige der beteiligten Firmen seien schon „seit vielen Jahren dabei“, wenn es um die Suche nach Sponsoren für die Fahrzeuge gehe.

Die Firma „Mobil“ ermöglicht karitativen Institutionen die kostenlose Bereitstellung eines Fahrzeuges, das Werbebotschaften trägt; aus diesen Beiträgen der regionalen oder überregionalen Firmen, die auf diese Weise auf sich aufmerksam machen, finanziert sich der fahrbare Untersatz. „Fünf Jahre werden die Wagen gefahren“, so Suder, „dann entscheiden wir wieder neu, ob wir weiter mit Sponsoringfahrzeugen arbeiten.“ Als Dankeschön für die beteiligten Betriebe hatte der Lebenshilfe-Geschäftsführer „nicht nur warme Worte“, sondern auch Urkunden, die er den Firmenvertretern überreichte - rund ein Drittel der mehr als 30 Sponsoren waren bei der kleinen Veranstaltung vertreten.

Zuschüsse in Höhe von 70 Prozent steuerte die Aktion Mensch für die Anschaffung eines anderen Wagens bei: Eines Neunsitzers, der mit einem Lift für Rollstuhlfahrer ausgestattet ist. 30 Prozent der Kosten in Höhe von rund 80.000 Euro muss die Lebenshilfe selbst tragen. „Ein solcher Bus mit dieser Ausstattung ist so teuer, dass er aus dem normalen Budget nicht zu finanzieren ist“, unterstrich Suder bei der Vorstellung. Der Bus verfügt über einen besonderen Lift, mit dem Rollstuhlfahrer - auch mit großen „Rollis“ - auf einfachem Weg in den Wagen gelangen und auch nicht mehr weiter rangieren müssen. Zudem ist der Bus für die übrigen Passagiere mit einem speziellen Trittbrett ausgestattet, das einen sicheren Einstieg gewährleistet. Die Anzahl der Sitze kann schnell und unkompliziert variiert werden.

„Hier auf dem Land sind wir auf solche Fahrzeuge angewiesen“, betonte der Lebenshilfe-Geschäftsführer. Den Öffentlichen Personenverkehr könne die Lebenshilfe mit Rollstuhlfahrern so gut wie gar nicht nutzen. Um so mehr freue er sich über die Hilfe durch die Aktion Mensch bei der Anschaffung. „Die Aktion Mensch hat uns schon oft intensiv unterstützt“, so Suder, „etwa bei ‚Kommune inklusiv‘ oder bei besonderen Diensten.“ Auch bei der Finanzierung eines weiteren Wagens hatte die Aktion Mensch bereits geholfen. Genutzt wird der Kleinbus „solange es geht“, bei dem Mercedes hofft die Lebenshilfe dabei auf einen sehr langen Zeitraum.

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