Ferrari-Fahrer auf der A7 bei Soltau mit 246 „Sachen“ in der 120-Km/h-Zone

47-jähriger Fahrer gab an, „kein Raser zu sein“

Ferrari-Fahrer auf der A7 bei Soltau mit 246 „Sachen“ in der 120-Km/h-Zone

Zur Überwachung der Geschwindigkeit auf der Autobahn 7 setzt die Polizei des Heidekreises regelmäßig das sogenannte „PPS-Fahrzeug“ ein. Dabei handelt es sich um ein Zivilfahrzeug, das ordentlich PS unter der Haube hat, von speziell geschulten Beamten gefahren wird und mit einer Videokamera ausgestattet ist. Dass die Polizisten „Bleifüsse“ auf frischer „Tat“ ertappen, ist beileibe keine Seltenheit. Wer das Gaspedal allerdings zu arg durchdrückt, der findet sich dann auch schon mal in einer Pressemeldung der Polizeiinspektion Heidekreis wieder. So auch der 47-jährige Fahrer, mit dem am vergangenen Mittwoch am späten Nachmittag scheinbar die Pferde durchgegangen sind.

Der Sportwagenfreund war auf der Autobahn 7 in Fahrtrichtung Hannover mit einem Ferrari unterwegs und in der 120-Stundenkilometer-Zone im Bereich Soltau offenbar in einen Geschwindigkeitsrausch geraten. „Die gemessene Geschwindigkeit lag bei 246 Stundenkilometern“, heißt es im Polizeibericht. Das über etliche Pferdestärken verfügende Fahrzeug muss nun wohl erst einmal „im Stall“ bleiben.

„Bei Abzug der Toleranzwerte blieb eine vorwerfbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 113 Kilometern pro Stunde, was einen Führerscheinentzug für drei Monate, zwei Punkte in Flensburg und etwa 1.400 Euro Bußgeld bedeutet“, so ein Polizeisprecher. Und offenbar sitzt der Ferrari-Fahrer auch in Sachen Selbsteinschätzung nicht besonders fest im Sattel, gab er doch gegenüber den Polizeibeamten an, „kein Raser zu sein, aber gern schnell zu fahren.“

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