Feuer drohte auf Wohngebäude überzugreifen - 80.000 Euro Schaden

Doppelcarport in der Visselhöveder Straße in Soltau brennt lichterloh / Feuerwehrleute sind schnell vor Ort und verhindern Schlimmeres

Feuer drohte auf Wohngebäude überzugreifen - 80.000 Euro Schaden

Gegen 12.50 Uhr gingen bei der Polizei und der Feuerwehr in Soltau am vergangenen Samstag, dem 8. Januar, Meldungen ein, dass es in der Visselhöveder Straße in der Böhmestadt brennt. „Durch erste eintreffende Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass ein baulich mit zwei Einfamilienhäusern verbundenes Doppelcarport mit einem angrenzenden Schuppen in Vollbrand steht“, heißt es im Bericht der Polizeiinspektion Heidekreis.

Die Feuerwehr war bereits wenige Minuten nach der Alarmierung vor Ort. Die Visselhöveder Straße wurde von der Polizei voll gesperrt. „Das Feuer drohte auf zwei Wohnhäuser überzugreifen“, berichtet Stephan Meier, Pressesprecher Kreisfeuerwehr. Der Einsatzleiter habe daher sofort Vollalarm für die Feuerwehr Soltau ausgelöst, „sodass ebenfalls die Feuerwehren aus Wolterdingen, Harber und Marbostel mit alarmiert wurden.“

Laut Meier seien die Brandbekämpfer über eine Drehleiter sowie die Vorder- und Rückseite mit insgesamt acht Trupps unter schwerem Atemschutz gegen die Flammen vorgegangen. „Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen auf die direkt links und rechts angrenzenden Wohnhäuser verhindert werden“, so der Feuerwehrsprecher. Einen großen Beitrag dazu habe der Drehleiter-Maschinist geleistet, „der sein Fahrzeug sofort bei der Anfahrt in so günstiger Position aufstellte, dass er mit dem Wenderohr auf der Drehleiter schnellst möglich massive Löschwirkung erzielte.“

„Die Hitze-Entwicklung war derart hoch“, berichtet Meier weiter, „dass Fensterscheiben zerbarsten und eine Metall-Dachrinne teilweise schmolz. Die letzte von drei Scheiben der Dreifachverglasung hat gerade noch gehalten, bis die Feuerwehr mit den Löscharbeiten begann. Kurz danach wären die Flammen ins Gebäude-Innere durchgeschlagen. Verletzt wurde zum Glück niemand.“

Im weiteren Verlauf hätten die Feuerwehrleute Teile der Fassade abgenommen und den Bereich mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester geprüft. Im Carport seien durch das Feuer ein Pkw, ein Motorrad, Fahrräder und andere Dinge stark beschädigt worden.

Eines der Häuser ist durch starke Rauchentwicklung derzeit nicht bewohnbar, die Bewohner wurden durch das DRK in einer Ferienwohnung untergebracht.

Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, werde der entstandene Schaden wird auf circa 80.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauerten an.

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