Erneut wurden die Feuerwehren der Stadt Soltau jetzt innerhalb kurzer Zeit zu mehreren Einsätzen im Stadtgebiet alarmiert. „Insgesamt waren vier Ortsfeuerwehren bei unterschiedlichen Hilfeleistungen und Brandeinsätzen gefordert“, berichtet Adrian Thölke, Pressesprecher der Stadtfeuerwehr Soltau.
In der Nacht auf den gestrigen Donnerstag gegen 0.45 Uhr war die Ortsfeuerwehr Harber gefordert. Für die Landung eines Rettungshubschraubers musste in den Nachtstunden ein geeigneter Landeplatz ausgeleuchtet und abgesperrt werden. „Die Einsatzkräfte unterstützten den Rettungsdienst bei der sicheren Landung und dem anschließenden Start des Hubschraubers. Nach knapp einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden und die Ehrenamtlichen konnten ihre Nachtruhe fortsetzen“, so Thölke.
Weiter ging es mit einer Notfalltüröffnung in den Morgenstunden, zu der gegen 8.45 Uhr die Ortsfeuerwehr Soltau alarmiert wurde. In einem Mehrfamilienhaus war der Kontakt zu einer pflegebedürftigen Person und dem Pflegedienst über mehrere Stunden abgebrochen. Daher wurde dort ein medizinischer Notfall vermutet. „Über eine Steckleiter verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zur Wohnung im ersten Obergeschoss. Bei der Erkundung konnte jedoch keine Person in der Wohnung festgestellt werden“, berichtet der Pressesprecher: „Neben der Feuerwehr waren die Polizei sowie der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Die Feuerwehr Soltau war mit zwei Fahrzeugen rund eine Stunde im Einsatz.“
Am frühen Nachmittag wurde dann die Ortsfeuerwehr Wolterdingen zu einem Verkehrsunfall auf der Kreissstraße 40 zwischen Wolterdingen und Gilmerdingen gerufen. Dort waren zwei Pkw kollidiert (https://heide-kurier.de/soltau-87-jaehriger-bei-verkehrsunfall-lebensgefaehrlich-verletzt_z11I/vkRc). Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, streute auslaufende Betriebsstoffe ab und klemmte vorsorglich die Batterien der beteiligten Fahrzeuge ab. Im Einsatz befanden sich neben der Feuerwehr auch der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie dem Rettungshubschrauber Christoph 6.
Während des laufenden Einsatzes auf der Kreisstraße 40 kam es zu einem weiteren Alarm im Einsatzgebiet der Ortsfeuerwehr Wolterdingen. Aufgrund des Paralleleinsatzes wurden zusätzlich Einheiten aus Soltau sowie Dittmern-Deimern alarmiert.
„In der Ortschaft Ellingen war aus bislang ungeklärter Ursache ein freistehender Pkw in Brand geraten. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Das Feuer drohte auf die umliegende Vegetation überzugreifen“, so Thölke. Und weiter: „Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung mit zwei Strahlrohren unter Atemschutz ein. Im weiteren Einsatzverlauf wurde Löschschaum eingesetzt, um verbliebene Glutnester vollständig abzulöschen. Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.“