Fünf Einsätze in zwei Tagen

Feuerwehren der Stadt Soltau hatten alle Hände voll zu tun

Fünf Einsätze in zwei Tagen

Was die Zahl der Einsätze betraf, hatten die Feuerwehren der Stadt Soltau ihre Arbeitswoche eigentlich schon am vergangenen Dienstagnachmittag erfüllt: Ein Alarm jagte den nächsten, und so hatten die Kameradinnen und Kameraden bei fünf Einsätzen in zwei Tagen reichlich zu tun.

Am Montag um 0.10 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage in einer Großbäckerei im Gewerbegebiet Soltau Ost Alarm aus. Die Feuerwehren Harber, Hötzingen und Soltau rückten aus, konnten jedoch kein Feuer feststellen und rückten nach kurzer Zeit wieder ein.

Um 14.08 Uhr wurde die Feuerwehr Soltau zu einem umgestürzten Baum auf einem befestigten Wirtschaftsweg am Ahlftener Flatt gerufen. Hier war eine Eiche quer auf den Weg gefallen, eine zweite Eiche hatte sich in der Krone eines anderen Baumes verfangen und drohte ebenfalls auf den Weg zu stürzen. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und entfernte den liegenden Baum. Der zweite Baum wurde mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens zu Boden gebracht und ebenfalls entfernt. Auch die Drehleiter kam hier zum Einsatz, da weitere große Äste abgeknickt über dem von vielen Spaziergängern und Fahrradfahrern genutzten Weg hingen. Nach zirka drei Stunden hatte die Feuerwehr hier alle Gefahren beseitigt.

Am Dienstagmorgen um 5.34 Uhr wurden wieder die Feuerwehren Soltau, Harber und Hötzingen alarmiert. Dieses Mal brannte auf der A 7 zwischen Soltau-Ost und Schneverdingen ein Wohnwagen im Baustellenbereich. Die Besitzer hatten es gerade noch rechtzeitig geschafft, ihr Zugfahrzeug abzukuppeln. Der Wohnwagen brannte bis auf das Fahrgestell ab. Die Feuerwehr löschte die brennenden Reste des Anhängers mit Schaum und Wasser ab. Durch die baustellenbedingt verengte Fahrbahn bildete sich schnell ein längerer Rückstau auf der A 7.

Einsatz Nummer vier kam dann am Dienstagmittag gegen 14.04 Uhr. Aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus drang das lautstarke Piepen eines Rauchwarnmelders. Dazu war ebenfalls starker Brandgeruch wahrnehmbar.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Soltau öffneten gewaltsam die Wohnungstür und nahmen eine Pfanne mit brennendem Essen vom Herd. Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise nicht mehr in der Wohnung. Die Wohnung wurde anschließend mit einem Hochdrucklüfter vom Rauch befreit.

Am Dienstagnachmittag gegen 16.19 Uhr rückten die Feuerwehren Harber, Hötzingen und Dittmern-Deimern dann zum letzten Mal an diesem Tag zu einem Feuer auf der A 7 aus. Zwischen Soltau-Ost und Soltau-Süd brannten der Seitenstreifen und Teile des angrenzenden Waldes. Das Feuer dort konnte schnell gelöscht werden.

Am Abend trafen sich Führungskräfte aller acht Ortsfeuerwehren dann zur bereits längerfristig geplanten Stadtkommandositzung.

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