Großes Frühstück für alle

Gruppe „Leben“ plant Aktion für Soltauer Bürgerinnen und Bürger

Großes Frühstück für alle

Leute treffen, miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsam ein paar nette Stunden verbringen - wer Lust darauf hat, sollte sich schon einmal Sonnabend, den 24. August, im Kalender anstreichen, denn dann steht in Soltau ab 9 Uhr ein Frühstück für alle Bürgerinnen und Bürger auf dem Plan. Über die Bühne gehen soll es im rückwärtigen Bereich des Hauses Winsener Straße 34 f im Dienstleistungszentrum, wo die Lindenallee ein natürliches Ambiente bietet. Initiatorin dieses Vorhabens ist die Aktionsgruppe „Leben“, für die Umsetzung sorgt die Einrichtung AWO Trialog, die dort ihre Tagesstätte betreibt.

Die Aktionsgruppe „Leben“ gehört zum Inklusionsprojekt „Soltau für alle“, das die Lebenshilfe initiiert hat. In dieser Gruppe unter Leitung von Monika Ley-Kalender wiederum haben sich Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Gruppierungen, aber auch Einzelpersonen zusammengetan und in diesem Jahr bereits einige Projekte umgesetzt.

Das nächste soll nun das Frühstück für Bürgerinnen und Bürger sein, wobei die Umsetzung bei AWO Trialog liegt, einer Einrichtung, die seit den 90er Jahren in Soltau landkreisweit vielfältige Hilfen für Menschen mit psychischer Erkrankung anbietet.

Joachim Weusthoff, Bereichsleiter Tagesstruktur bei AWO Trialog, kann da in der Frühstücksfrage auf einige Erfahrung zurückgreifen, hat er doch eine ähnliche Veranstaltung schon einmal für die Soltauer Zionsgemeinde, in der er sich engagiert, mit auf die Beine gestellt. Und so ähnlich, nur in größerem Umfang, soll es auch am 24. August laufen. Wer beim Frühstück dabeisein möchte, bringt sich ganz einfach Essen und Trinken selbst mit und steuert vielleicht noch etwas zum Abgeben an andere bei: „Für Sitzgelegenheiten sorgen wir mit etwa 150 Plätzen“, kündigt Weusthof an. Ansonsten dürfte es auch eine Picknickdecke tun

Ausgelegt ist das Frühstück im Freien natürlich für gutes Wetter. Aber auch wenn Petrus nicht mitspielen sollte, können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Kaffee und Brötchen schmecken lassen. Das betont Weusthoff ausdrücklich: „Sollte es regnen, dann ziehen wir in die Räume von AWO Trialog um.“

Wie Ley-Kalender erläutert, orientiere sich diese Aktion an Vorbildern wie „Dîner en blanc“ oder „White Dinner“, allerdings ohne jede farbliche Vorgabe und ohne Gästeauswahl: „Unser Gedanke ist, daß sich Menschen mit verschiedenem Hinterdrund in einem offenen Rahmen treffen, um in einem entspannten Umfeld ins Gespräch zu kommen.“ Und Silke Thorey-Elbers, die als Leiterin der Fachgruppe soziale Hilfen für die Stadt Soltau in der Aktionsgruppe sitzt, betont: „Es ist schön, wenn in Soltau etwas angeboten wird, bei dem sich die Menschen treffen können. Und die Örtlichkeit dafür ist gut gewählt, denn es gibt in der Lindenallee keinen Autoverkehr.“

Befürchtungen, daß die Resonanz eventuell zu verhalten sein könnte, hat die Fachgruppenleiterin nicht: „Wir wollen damit alle Soltauer ansprechen. Dabei hoffen wir auch darauf, daß die verschiedenen Gruppierungen, die in der Aktionsgruppe ‚Leben‘ vertreten sind, in ihrem Umfeld für das Frühstück werben. Und wir würden uns natürlich freuen, wenn auch Leute aus der Nachbarschaft mitmachen würden.“

Weitere Informationen können Interessierte per E-Mail unter mail@soltaufueralle.de erfragen.

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