Hohes Spendenergebnis für St.-Marien-Sternsinger

Mit 6320,91 Euro fast den Rekord von 2019 erreicht

Hohes Spendenergebnis für St.-Marien-Sternsinger

Soltau/Heidekreis. Über ein hohes Spendenergebnis können sich die St.-Marien-Sternsinger freuen: „Mit 6.320,91 Euro ist fast der Rekord von 2019 erreicht worden“, so die Mitteilung der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien Soltau.

Lange Zeit war es wegen der Corona-Situation unklar, ob zum Jahresbeginn 2022 überhaupt eine Sternsinger-Aktion möglich sein würde: „Mit kreativen Ideen des Organisationsteams um Petra Altenkirch-Rahn und Christine Gevers war es aber möglich, sodass unter Beachtung der Kontaktreduzierung sogar einige Kinder mitgehen konnten. Sie hatten sichtlich Freude daran, wieder als Königinnen und Könige unterwegs zu sein und den Segen zu den Menschen zu bringen. Als jüngste Königin war Luisa aus Neuenkirchen dabei: Erst vier Jahre alt, aber schon voller Eifer unterwegs“, so die Rückschau des Planungsteams. „Ebenso freuten sich die Organisatorinnen, dass Bente aus Heber nach jahrelangem Einsatz als Sternsingerin nun als Begleiterin dabei ist.“

In den Aussendungsgottesdiensten in St. Marien Soltau und St. Ansgar Schneverdingen wurde mit einem Video auch über das diesjährige Motto der Sternsingeraktion informiert. „Gesund werden - gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. In dem Video mit Willi Weitzel wurden Beispiele aus Ägypten, Ghana und dem Südsudan gezeigt, in welcher Weise dort schon Projekte mit Sternsinger-Spenden unterstützt werden. „Aber nicht nur im Gesundheitsbereich werden die Spenden eingesetzt, sondern es werden ganz besonders Schul- und Ausbildungsprojekte gefördert, es wird für Wasser und Nahrung gesorgt und es werden Sozialprojekte betreut“, so die Mitteilung der Gemeinde.

Die wichtige Aufgabe sei den Königinnen und Königen sowie ihren Begleitpersonen bewusst: „Segen bringen, Segen sein - das ist der Auftrag der Sternsinger. So machten sich Erwachsene und Kinder voller Begeisterung auf den Weg zu den Hausbesuchen, in die Rathäuser und die Altenheime der Gemeindeorte Soltau, Schneverdingen, Bispingen, Neuenkirchen und Wietzendorf. Die Besuche waren an die Corona-Vorschriften angepasst: Gebet, Fürbitten und Segen wurden vor der Haustür gesprochen.“

Von den einzelnen Gruppen wurden in diesem Jahr auch unterschiedliche Lieder gesungen, weil es wegen der Corona-Situation keine gemeinsame Vorbereitung gab. Der Klassiker „Seht ihr unsern Stern dort stehen“ oder das diesjährige Lied „Am Himmel strahlt ein Stern“ habe alle Beteiligten erfreut, so die Gemeinde „wenn auch das Singen mit Maske etwas gewöhnungsbedürftig war.“

Als Alternative zu den Hausbesuchen wurden zahlreiche Segensbriefe gepackt: „Sie enthielten einen gesegneten Aufkleber mit dem Segensspruch 20*C+M+B+22, einen Gestaltungsvorschlag für eine Segensandacht zu Hause, Informationsmaterial über das diesjährige Motto und das Beispielland sowie Hinweise auf die verschiedenen Möglichkeiten, eine Spende zu überweisen. Diese Briefe wurden schon von den Besucherinnen und Besuchern der Aussendungsgottesdienste mitgenommen und lagen auch danach in St. Marien Soltau und St. Ansgar Schneverdingen zum Mitnehmen aus. Oft wurde auch ein Umschlag für nahestehende Menschen mitgenommen.“ Jetzt wurden alle Spenden zusammengezählt und die Beteiligten zeigten sich sehr erfreut über die hohe Summe. „Berührt waren die Organisatorinnen, dass auch in Zusammenhang mit zwei Trauerfällen für die Sternsingeraktion gespendet wurde. Diese große Spendensumme zeigt, welch eine Wertschätzung die Sternsingeraktion erfährt: Es ist den Menschen sehr wichtig, dass hier für Kinder in aller Welt Gutes getan, Hilfe und Unterstützung geleistet wird.“ Genauso wichtig sei es den Menschen aber auch gewesen, selbst den Segen zu empfangen. Christus mansionem benedicat: Christus segne dieses Haus. Fotos der Sternsinger-Aktion sind auf der Gemeinde-Homepage zu sehen unter www.st-maria-soltau.de. Ausführliche Informationen zum Dreikönigssingen finden sich zudem unter www.sternsinger.de im Internet.

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