Idyllische Täler, stille Dörfer

HK-Leserreise: Thüringen vom Fahrradsattel aus kennenlernen

Idyllische Täler, stille Dörfer

Thüringen - das sind dichtbewaldete Höhen, idyllische Täler und stille Dörfer, aber auch Städte von europäischem Rang wie Erfurt und Weimar - das ideale Ziel also für Entdeckungen vom Fahrradsattel aus. Noch haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Möglichkeit, dabeizusein: Lernen Sie die schönsten Flecken dieses Bundeslandes auf unserer Leser-radreise „Thüringen“ vom 30. Juni bis zum 5. Juli 2019 kennen. Für 795 Euro (pro Person im Doppelzimmer bei Halbpension) können Sie sich diese außergwöhnliche Region erradeln. Mit modernem Bus und Fahrradanhänger machen sich die Heidjer auf den Weg. Ziel ist das Leonardo-Hotel Weimar, wo sie wäh-rend der Reise wohnen. Buchen können Sie diese Leserreise aus-schließlich beim Heide-Kurier, Kirchstraße 4, 29614 Soltau, Telefon (05191) 98320. Hier bekommen Sie auch weitere Informationen.

Bei dieser Heide-Kurier-Radreise geht es nicht um Höchstleistungen - gute Fitneß und etwas Radroutine reichen aus, um auf einem Tourenrad an dieser Fahrt teilzunehmen. Außerdem ist der Bus etappenweise im Einsatz, so daß niemand befürchten muß, eine dieser Etappen nicht zu schaffen.

Die erste von fünf geführten Rad-touren (15 Kilometer) steht bereits bei der Anreise auf dem Plan: Im kleinen Ort Allzunah - am Rennsteig an der Quelle der Ilm - steigen die Teilnehmer aufs Rad und rollen flott am Flüßchen entlang durch den Thüringer Wald. In Ilmenau stellen sie ihre Räder sicher unter und fahren mit dem Bus weiter nach Weimar.

Am nächsten Tag kehren die Heidjer zurück nach Ilmenau, um dort zur zweiten Tour (42 Kilometer) zu starten. Die führt über Langewiesen, Singen, Stadtilm und Kleinhettstedt nach Kranichfeld. Auf dem Weg gibt es vieles zu entdecken, so etwa den vermutlich größten Marktplatz Thüringens oder eine Kunst- und Senfmühle. In Kranichfeld werden die Räder wieder untergestellt. Zurück in Weimar erwartet die Besucher nicht nur ein Rundgang durch die Altstadt, sondern auch ein Gaumenschmaus im Köstritzer Schwarzbierhaus.

Auf der dritten Tour (30 Kilometer) radeln die Teilnehmer von Kranichfeld nach Weimar. Auf dieser Fahrt machen sie Station bei einer Greifvogelschau und fahren zunächst über Tannroda und das Rittergut München nach Bad Berka, bevor sie über Mellingen Weimar erreichen.

In die „Toskana des Ostens“, also durch etwas hügeliges Terrain führt die nächste Etappe: Im Norden Weimars durchradeln die Besucher mehrere weitläufige Parke und fahren auf dem Ilmradweg über Apolda, vorbei an Obstwiesen und Gutshäusern, nach Bad Sulza (35 Kilometer), bekannt als Kur- und Weinstadt. Dort werden die Räder verladen, bevor der Bus die Reisenden nach Weimar zurückbringt.

Ganz im Zeichen des Unstrutradweges und der Natur des Nationalparks Hainich steht die nächste Tour: Per Bus geht es nach Mühlhausen und von dort mit dem Rad nach Bad Langensalza (23 Kilometer). Die Route ist geprägt durch thüringisches Fachwerk in den Ortschaften und ursprüngliche Landschaften, während in Bad Langensalza der Japanische und der Rosengarten begeistern. Der Bus bringt die Teilnehmer dann ins Herz des Nationalparks Hainich, des größten zusammenhängenden Laubwaldgebietes Deutschlands, wo die Nordlichter den bekannten Baumwipfelpfad erklimmen und die einmalige Aussicht aus ungewohnter Perspektive genießen können.

Bevor die Heidjer am nächsten Tag von Thüringen Abschied nehmen müssen, steht allerdings mit dem Besuch von Erfurt noch ein High-light auf dem Programm: Besonderes Kleinod der Landeshauptstadt, die schon im Mittelalter kulturelles, wirtschaftliches und spirituelles Zentrum war, ist die Krämerbrücke - die längste vollständig bebaute und bewohnte Brücke Europas.

Nach Stadtführung und Gelegenheit zu Mittagsimbiß und Einkäufen macht sich der Bus mit seinen Passagieren dann schließlich nach erlebnisreichen Tagen wieder auf den Heimweg zurück in die Heide.

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