Katasteramt unter neuer Leitung

Matthias Hofmann übernimmt in Soltau das Ruder

Katasteramt unter neuer Leitung

Pünktlich zum Jahresbeginn präsentiert sich das Katasteramt Soltau mit einer neuen Leitung: Matthias Hofmann. Der 36-jährige Diplom-Ingenieur kennt sich im Liegenschaftskataster bestens aus, hat in Niedersachsen sein Referendariat abgelegt und war vorab in Brandenburg in einer Katasterbehörde tätig.

Im Soltauer Katasteramt sind aktuell 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Azubis beschäftigt. Es ist eines der sechs Katasterämter der Regionaldirektion Sulingen-Verden des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN). Thomas Schaefer, Chef der Regionaldirektion, begrüßte den neuen Kollegen beim Amtsantritt persönlich: „Ich bin begeistert, dass mit Matthias Hofmann für den Standort Soltau ein junger engagierter Kollege gewonnen werden konnte, denn auch wir leiden unter Fachkräftemangel und gute Leute sind rar.“

Auch für Marion Schwacke, die als Interimslösung die Katasterämter in Fallingbostel und Soltau gleichzeitig leitete, ist der Neuzugang eine Erleichterung: „Auch wenn die Standorte räumlich nicht weit auseinander liegen, war es doch eine Herausforderung, der Leitungsaufgabe in beiden Häusern gleichermaßen gerecht zu werden.“

Matthias Hofmann studierte nach dem Abitur Geodäsie in an der TU Dresden und sammelte erste Berufserfahrungen als Außendienstingenieur in Stendal in der (Altmark). Im Anschluss stand das Referendariat in Niedersachsen an den LGLN-Standorten in Gifhorn, Lüneburg und Verden sowie eine Weiterbeschäftigung als Vermessungsassessor im Katasteramt Delmenhorst auf dem Plan.

Danach ging es für den gebürtigen Wittenberger (Brandenburg) beruflich wieder zurück ins heimatliche Bundesland ins Kataster- und Vermessungsamt Nauen im Landkreis Havelland. Dort widmete er sich voll und ganz der Führung des Liegenschaftskatasters.

Jetzt will Hofmann, der täglich von Lüneburg pendelt, in Soltau durchstarten und freut sich auf die neuen und anspruchsvolle Aufgabe: „Die Arbeit im niedersächsischen Kataster ist mir vertraut und die Kolleginnen und Kollegen haben mir einen herzlichen Empfang bereitet. Das sind optimale Bedingungen und es fühlt sich gut an“, unterstreicht „der Neue“.

Das Katasteramt Soltau sorgt im nördlichen Heidekreis dafür, dass Gebäude und Flurstücke aktuell und präzise im Liegenschaftskataster nachgewiesen werden und - gemeinsam mit der Grundbuchverwaltung - das Eigentum sichergestellt wird.

Im Amtlichen-Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS) sind rund 56.300 Flurstücke und 73.200 Gebäude im Einzugsgebiet des Katasteramtes Soltau nachgewiesen. Zusammen mit der Topographie dienen diese Informationen beziehungsweise Objekte zusätzlich als Grundlage analoger und digitaler Karten, die wiederum dafür sorgen, dass beispielsweise Navigationssysteme, Polizei, Feuerwehren, Rettungsdienste, Energieversorger und viele andere mit präzisen Kartengrundlagen arbeiten können.

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