Klingbeil fragt bei Postbank nach - und ist mit der Antwort nicht zufrieden

SPD-Abgeordneter zur Antwort des Unternehmens: „Für mich ist das nicht ausreichend“

Klingbeil fragt bei Postbank nach - und ist mit der Antwort nicht zufrieden

Lange Wartezeiten, kurzfristige Schließung des Schalters, entnervte Kunden. Die Situation bei der gerade erst umgezogenen Postbank-Filiale am Georges-Lemoine-Platz in Soltau in der Vorweihnachtszeit hatte hohe Wellen geschlagen. Der hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hatte sich daraufhin eingeschaltet und angekündigt, bei der Postbank in dieser Sache nachfragen zu wollen (HK berichtete). Dies hat er inzwischen getan, ist mit den Antworten aber nicht zufrieden.

Kunden hatten sich über Wartezeiten von bis zu eineinhalb Stunden und wiederholte kurzfristige Schließungen des Schalters beklagt. Klingbeil fragte bei der Postbank nach den Ursachen. In ihrer Antwort an den Abgeordneten zeigt die Postbank Verständnis für den Ärger der Kundinnen und Kunden und entschuldigt sich dafür. Die langen Wartezeiten und Schließungen begründet das Unternehmen mit Personalengpässen, „da Mitarbeiter erkrankt sind“, wie es in der Antwort an Klingbeil heißt. Auch ein Heranziehen von Mitarbeitern aus anderen Filialen sei aufgrund von Personalengpässen im gesamten Filialgebiet nicht möglich. Die Postbank könne aus diesem Grund auch weiterhin „die Öffnung unserer Filiale und kurze Wartezeiten vor Weihnachten nicht garantieren“.

Für Klingbeil ist dies keine zufriedenstellende Antwort. „Für mich ist das nicht ausreichend“, so der 41jährige. „Ich möchte wissen, was die Postbank konkret unternimmt, um die Personalengpässe auszugleichen und habe mich deshalb erneut an das Unternehmen gewandt - mit der Hoffnung auf schnelle Abhilfe“, erklärte Klingbeil. „Ich finde, die Menschen in Soltau erwarten völlig zu Recht, dass die Post gerade in der Vorweihnachtszeit einen verlässlichen Service anbietet.“

Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, „der ländliche Raum würde vernachlässigt werden“, meint der Bundestagsabgeordnete. Personalengpässe müssten ausgeglichen werden können, „damit die Kunden nicht die Leidtragenden sind“, fordert Klingbeil.

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