„Kooperation vertiefen“

Raiffeisen-Warengenossenschaften Centralheide und Heidesand sind im Gespräch

„Kooperation vertiefen“

Es tut sich was bei der Raiffeisen Centralheide mit Sitz in Soltau und der in Scheeßel ansässigen RWG Heidesand: Die beiden Raiffeisen-Warengenossenschaften (RWG) führen aktuell Gespräche und erwägen, ihre Kooperation zu vertiefen, so heißt es jetzt in einer Mitteilung.

Eine Bündelung der Kräfte sei, davon seien die Vertreter beider Genossenschaften überzeugt, die richtige Strategie für aktuelle und künftige Herausforderungen: „Die geschäftspolitische Ausrichtung der beiden Unternehmen ist sehr ähnlich“, erläutert Heiner Meyer, Vorstandvorsitzender der Heidesand. Und weiter: „Wir sind in den Handelsbereichen Agrar, Energie, Tankstellen und Raiffeisen-Märkte tätig und arbeiten hier teilweise schon lange zusammen.“

Auch Centralheide-Vorstandsvorsitzender Mathias Dettmer meint: „Wir werden durch die Gemeinschaft stärker und vor allem leistungsfähiger, das ist im Endeffekt auch gut für unsere Mitglieder, landwirtschaftlichen und privaten Kunden.“

Nähere Angaben machen die Gesprächspartner derzeit nicht, und so heißt es: „Über weitere Schritte werden beide Genossenschaften informieren.

Die Raiffeisen Centralheide besteht seit dem 1. Juli 2000 und ist aus der Fusion mehrerer Genossenschaften im heutigen Geschäftsgebiet, der zentralen Lüneburger Heide, hervorgegangen.

Das Unternehmen, das laut seiner Homepage auf eine zirka 100jährige Geschichte im Heidegebiet zurückblicken kann und von etwa 850 Mitgliedern getragen wird, unterhält 29 Niederlassungen und Geschäftsstellen in den Landkreisen Heidekreis und Celle.

Neben dem Agrarhandel, als klassischem Standbein des Unternehmens, gehören weiterhin der Handel mit Energie, das Tankstellennetz und die Raiffeisen-Märkte dazu: „In den vielfältigen Arbeitsgebieten und Verkaufsbereichen sind zirka 200 Mitarbeiter beschäftigt, davon neun Auszubildende. Zuletzt betrug der Jahresumsatz 146 Millionen Euro“, heißt es auf der Homepage.

Die RWG Heidesand ist mit mehr als 1.000 Mitgliedern in den Landkreisen Rotenburg/Wümme, Heidekreis, Verden und der angrenzenden Hansestadt Bremen vertreten. Nach eigenen Angaben wurde das Unternehmen 1892 gegründet. Durch strategische Zusammenschlüsse und Übernahmen anderer Marktteilnehmer ist die Heidesand heute auf ein Umsatzvolumen von annähernd 110 Millionen Euro gewachsen.

Wie die Centralheide ist auch die Heidesand mit 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zuzüglich der Auszubildenden und einer Vielzahl von Aushilfskräften ein bedeutender Arbeitgeber. Auch die Geschäftsbereiche sind ähnlich bis hin zum Tankstellennetz.

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