KSK bleibt zuversichtlich

Kreissparkasse Soltau blickt zurück auf ein außergewöhnliches Jahr

KSK bleibt zuversichtlich

„2020 war ein außergewöhnliches Jahr“, das steht auch für die Kreissparkasse Soltau außer Frage. Und so beginnt der Rückblick auf das zurückliegende Geschäftsjahr des Kreditinstitutes dann auch mit den Anstrengungen und Veränderung, die die Corona-Pandemie mit sich brachte, aber die KSK geht in ihrem Bericht ebenso auf positive Entwicklungen ein. So habe die Kreissparkasse trotz aller Probleme die Verbindungen zu den Kunden aufrecht erhalten können: „Mit digitalen und telefonischen Service- und Beratungsangeboten und sieben Vor-Ort-Geschäftsstellen bietet die Kreissparkasse Soltau eine hohe Erreichbarkeit. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie bewährt sich dieses Konzept und zeigt deutlich: Kundennähe geht für die Kreissparkasse über alle Kanäle und damit über räumliche Nähe hinaus. Auch die Zahlen blieben stabil, wie die KSK in ihrer Mitteilung beschreibt: „Die Bilanzsumme stieg im Jahr 2020 auf 1.237 Millionen Euro (Vorjahr: 1.164 Millionen Euro). Ein Wachstum, das aus dem originären Kundengeschäft resultiert.“ Der Bilanzgewinn liege mit rund 1,5 Millionen Euro leicht über dem Vorjahresniveau.

Insgesamt bleibe die Kreissparkasse Soltau zuversichtlich. Das Ergebnis des vergangenen Jahres sei jedenfalls auf einem zufriedenstellenden Niveau, etwa beim Kundenkreditgeschäft: „Die niedrigen Zinsen unterstützten auch im Jahr 2020 das Kundenkreditgeschäft. Das Kundenkreditvolumen hat sich im Jahr 2020 insgesamt mit einem Plus von rund neun Prozent auf 988,6 Millionen Euro (Vorjahr: 907,7 Millionen Euro) erfreulich entwickelt“, so die KSK-Mitteilung. Ein Treiber für dieses gute Ergebnis sei vor allem die Entwicklung der Wohnungsbaufinanzierungen gewesen: „Der Bauboom ebbte auch im Jahr 2020 nicht ab. Immobilien sind nach wie vor sehr gefragt - zur Selbstnutzung oder auch zur Kapitalanlage.“ Die Gesamtsumme der Darlehenszusagen sei laut KSK 2020 gestiegen, habe zum Jahresende 122,7 Millionen Euro betragen (Vorjahr: 119,4 Millionen Euro).

„Demgegenüber mussten als Folge der Corona-Krise viele kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige und Organisationen ihren Betrieb im vergangenen Jahr zeitweise einschränken oder sogar ganz aussetzen. Dies wirkte sich erheblich auf die Liquidität der Unternehmen aus“, so die Mitteilung. „Um gemeinsam die Krise zu überwinden und schnell zu helfen, unterstützte die Kreissparkasse Soltau mit Tilgungsaussetzungen für Darlehen und der Vermittlung von Förderkrediten der KfW-Bank und der N-Bank. Insgesamt wurden diesbezüglich im Jahr 2020 im Firmenkundenbereich - trotz der Kontakteinschränkungen - mehr als 1.000 qualifizierte Beratungsgespräche geführt.“ Der Firmenkundenkreditbestand habe somit um rund elf Prozent gesteigert werden können und betrage 523,3 Millionen Euro (Vorjahr 471,1 Millionen Euro).

Der Bestand an Kundeneinlagen sei ebenfalls deutlich um rund sechs Prozent auf 988,1 Millionen Euro (Vorjahr 932,7 Millionen Euro) angestiegen: „Weiterhin setzen die Anleger auf Flexibilität und legen ihre Gelder in kurzfristigen Anlagen an“, erläutert die KSK. Positiv habe sich auch der Nettoabsatz im Wertpapiergeschäft entwickelt: Hier verzeichnete die Sparkasse eine Steigerung von mehr als 61 Prozent auf 16,6 Millionen Euro (Vorjahr: 10,3 Millionen Euro).

Eine Veränderung habe das Virus im vergangenen Jahr auch noch mit sich gebracht, so die KSK: „Aufgrund der Corona-Pandemie sank die Zahl der Existenzgründungen im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden jedoch sieben Vorhaben von Existenzgründern durch die Sparkasse begleitet. Bei unseren Kunden und den bei uns betreuten Betrieben führten Neugründungen und Gründungen durch Übernahme eines Betriebes zu rund 40 neuen Arbeitsplätzen in der Region.“

Auch die Kreissparkasse selbst habe sich schnell den veränderten Bedingungen anpassen müssen: „Das vergangene Jahr brachte viele Herausforderungen mit sich, die ein anderes Miteinander in unserer Gesellschaft erfordern. Dabei ist es uns gemeinsam mit unseren Kunden gelungen, in weiteren Bereichen technische Innovationen umzusetzen, die die Finanzgeschäfte einfacher machen.“ So können über das Kunden-Beratungs-Center seit Jahresbeginn 2020 Kunden per Video unabhängig vom Ort und mit erweiterten Beratungszeiten betreut werden, per „Screensharing“ zeigen KSK-Mitarbeiter Berechnungen auf dem Bildschirm des Kunden und erklären komplexe Sachverhalte, die virtuelle Assistentin „Linda“ in der Internet-Filiale erweitert die Kontaktwege zur Kreissparkasse Soltau, das Online-Banking wurde um ein „Finanzmanagement“ erweitert, und das kontaktlose Bezahlen hat im Jahr 2020 - coronabedingt - einen weiteren Schub erhalten. Auch in der Corona-Krise „ist die elementare Grundversorgung mit zentralen Finanzdienstleistungen und Bargeld durchgehend gesichert“, so die Mitteilung.

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