„Kunstvolle Quilts zum Träumen“ | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Künstlerinnen Dagmar Ohlsen und Cornelia Rauch führen Besucher am 19. April durch die Ausstellung im Museum Soltau

„Kunstvolle Quilts zum Träumen“

Noch bis zum 19. April 2026 können interessierte die Ausstellung „Qunst - Kunstvolle Quilts zum Träumen“ im Museum Soltau besuchen. Am letzten Tag der Ausstellung sind die beiden Künstlerinnen Dagmar Ohlsen und Cornelia Rauch im Museum anwesend. Sie führen die Besucher durch die Ausstellung, beantworten gern Fragen zur Verfügung und freuen sich auf nette Gespräche. Die Künstlerinnen möchten mit ihren Kunstwerken das Nähen und die Stoffkunst sichtbar machen. Alle Interessierten können traditionelle und moderne textile Kunststücke bestaunen und sich inspirieren zu lassen, gegebenenfalls selbst aktiv zu werden.

Neben der Quilt-Ausstellung können sich Besucherinnen und Besucher im 1. Obergeschoss die Dauerausstellung des Museums anschauen. Die Sammlung beinhaltet zahlreiche mittelalterliche und frühneuzeitliche Funde aus Abfallgruben und dem Stadtgraben, die bei der Umgestaltung der Soltauer Innenstadt in den 70er- und 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts zutage kamen und teilweise restauriert in der Ausstellung zu sehen sind. Eine umfangreiche kirchengeschichtliche Sammlung und etwas Postgeschichte ergänzt die Ausstellung.

Das Leben des Soltauer Ackerbürgers im 19. Jahrhundert bildet den Schwerpunkt der Ausstellung in der Darstellung einer Küche und eines Wohnzimmers aus dieser Zeit. Ergänzt wird das Thema durch Brauchtum wie Hochzeit, Vereinsleben und Schützenfest. Daneben sind Handarbeiten und Textilien ausgestellt.

Ein besonderes Highlight ist die Ausstellung zum Kriegsgefangenenlager Soltau im Ersten Weltkrieg. Neben kunsthandwerklichen Objekten, die die Kriegsgefangenen hergestellt haben, finden sich die Kirchenausstattungen der russisch-orthodoxen und der katholischen Lagerkirchen in der Ausstellung. Ergänzt wird die Präsentation durch Briefe und Zeichnungen der Lagerinsassen, darunter zahlreiche Zeichnungen und Gemälde des belgischen Künstlers Georges Goffart, der sich später in Schneverdingen niederließ.

Das Museum ist ausser montags täglich von 14 bis 17 Uhr geöffnet.