„Leiden am Sinnlosen“

Autor Alexander Niesel liest am 15. Juli in Breidings Garten

„Leiden am Sinnlosen“

Autor Alexander Niesel aus Nordrhein-Westfalen wohnt und arbeitet derzeit in der Künstlerwohnung der Stadt Soltau. Am Donnerstag, dem 15. Juli, liest er um 19 Uhr auf der Terrasse in Breidings Garten aus seinem Buch „Halunken“. Der Eintritt ist frei. Bei der Veranstaltung gelten die tagesaktuellen Corona-Regeln.

In seiner Lesung aus „Halunken“ (Arbeitstitel) nimmt Alexander Niesel die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf die Reise seiner ersten acht Berufsjahre als Gymnasiallehrer an einer Ost- und später Westschule in Deutschland. Vom Referendariat über die Vertretungsstelle bis hin zur Verbeamtung erzählt der Autor von den Höhen und Tiefen seiner Arbeit mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Kollegien und Bildungsministerien. Phänomenologisch-nüchterne Beschreibungen verbinden sich mit persönlichen Reflexionen, humorvolle Darstellungen ersetzen Bewertungen und einseitige Schuldzuweisungen.

„Halunken“ soll kein weiteres Sachbuch sein, das dem deutschen Schulsystem ein vernichtendes Zeugnis ausstellt, der Politik den schwarzen Peter zuschiebt und - zum Scheitern verurteilte - Lösungen von oben fordert. Vielmehr diagnostiziert der Autor allen mit Schule Befassten ein gemeinsames „Leiden am Sinnlosen“ (Viktor Frankl) und zeigt in erzählerischer Weise auf, was jede und jeder Einzelne zu einem erfüllten, produktiven Miteinander an den Schulen im Land beitragen kann.

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