Mammographie bis 75

Verein „Tumor(e)Hilfe“ unterstützt Forderung

Mammographie bis 75

Die Forderung der Landfrauen und Gleichstellungsbeauftragten des Kreislandfrauenverbandes Friesland-Wilhelmshaven zur Brustkrebsfrüherkennung bis 75 finde die volle Unterstützung des hiesigen Vereins „Tumor(e)Hilfe“, wie es jetzt in einer Mitteilung heißt: „Was in anderen europäischen Ländern bereits Standard ist, fordern wir auch für uns in Deutschland!!“

Anlässlich einer Vortragsveranstaltung in der Soltauer Bibliothek Waldmühle legte der Verein Unterschriftenlisten der energischen Friesländer Landfrauen aus und sammelte mehr als dreißig Namenszüge für die Forderung, das Mammographie-Screening mindestens bis zum 75. Lebensjahr zu verlängern.

Zur Begründung heißt es: „Mit steigender Lebenserwartung steigt auch das Brustkrebsrisiko, qualitätsgesichertes Mammographie-Screening senkt die Sterberate. Es sollte Schluss sein mit der Altersdiskriminierung im Gesundheitswesen. Wir fordern turnusgemäße Einladung zum Screening auch bis zu 75 Jahren. Gerade im gesundheitstechnisch immer schlechter versorgten ländlichen Raum ist es für ältere Frauen - bei oft abnehmender Mobilität - sehr beschwerlich, eine Mammographie machen zu lassen. Da ist das Screening im Bus ein sehr gutes Angebot und sollte unbedingt verlängert werden.“ Der Verein hat angekündigt, auch die hiesigen Landfrauen darauf anzusprechen, ob sie sich anschließen und Unterschriftenlisten auslegen wollen.

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