Mit neuer Struktur am Start

Soltauer Weihnachtsmarkt präsentiert sich als zusammenhängende Einheit

Mit neuer Struktur am Start

In neuer Struktur präsentiert sich der Soltauer Weihnachtsmarkt, der seine Pforten von Donnerstag, dem 28. November, bis einschließlich Sonntag, den 1. Dezember, öffnet. Näheres dazu erläuterten Bürgermeister Helge Röbbert und seine Mitarbeiter am heutigen Mittwoch, bevor morgen nachmittag die ersten Gäste erwartet werden.

„Das Herz des Weihnachtsmarktes soll im Hagen schlagen“, meint Ulrike Hennings von der Stadt Soltau. Dort, so ergänzt Andreas Witt, „sorgen gerade Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch Freiwillige für Dekoration, Schmuck der zahlreichen kleinen Weihnachtsbäume und Lichter.“ So erstrahlen dann unter anderem die Giebel der Hagen-Häuser und das C&A-Gebäude, ergänzt wird die Beleuchtung auch durch einige neue Elemente.

Kernstück seien allerdings die Stände, wie der Bürgermeister betont: „Wir haben in diesem Jahr im Hagen neue, attraktive Buden, die sich an drei Seiten für die Kunden öffnen lassen. Diese Buden haben wir nicht gekauft, sondern gemietet.“ Und Witt: „Da sind wir kein Einzelfall, denn das machen etwa die Hälfte aller Veranstalter. Auf diese Weise können wir erst einmal feststellen, ob wir die richtige Wahl getroffen haben. Denn das eine ist die Entscheidung am grünen Tisch, das andere die Tauglichkeit in der Realität. Schließlich ist es unser Ziel, die Innenstadt zu beleben.“

Auch mit dem Weihnachtsmarkt: Der nämlich setzt sich von seinem „Herzen“ im Hagen aus durch die Verbindung zur Marktstraße und dann auf der Marktstraße bis zum Georges-Lemoine-Platz fort. In diesem weiteren Verlauf sind es die bekannten bisherigen Weihnachtsmarktbuden und einige wenige Verkaufswagen, die das Bild bestimmen. Auf dem Georges-Lemoine-Platz schließlich komplettieren neben einem Kinderkarussell jeweils sechs gegenüberliegende Pagodenzelte das Arrangement.

Nicht zu vergessen das Soltauer Wintervergnügen auf dem Georges-Lemoine-Platz. Im großen Zelt findet sich dort nicht nur die 28 mal 14 Meter große Schlittschuhbahn: Ein großer Gastronomiebereich lädt zudem zum Verweilen und Zuschauen ein. Wie Wolfgang Mayer von den Stadtwerken Soltau erläutert, „haben wir die Kunststoffplatten der Schlittschuhbahn vom Hersteller abhobeln lassen. Dieses Abschleifen war nach der bisherigen Nutzung nötig geworden. Die Bahn ist jetzt wieder wie neu.“ Die Nutzer wird‘s freuen. Am 5. Dezember allerdings präsentiert dort die Soltau-Card von 18.30 bis 22 Uhr „Winterkino - ‚Die Feuerzangenbowle‘“.

Insgesamt ergibt der Soltauer Weihnachtsmarkt damit ein zusammenhängendes, in seinen Abschnitten einheitliches Bild, das 26 Hütten, zwölf Pagodenzelte und sechs Stände, die wegen besonderer Voraussetzungen nicht in einer Bude untergebracht werden können, umfasst: „Das ist ein großer Weihnachtsmarkt mit einem buntgemischten Angebot, das nicht jeder zu bieten hat. In der Vergangenenheit haben wir häufiger zu viele verschiedene Plätz bespielt. Jetzt können wir den Markt zusammenhängend präsentieren“, resümiert Röbbert. Dabei bleibe der Wunsch, den Weihnachtsamarkt irgendwann einmal länger als bisher laufen zu lassen: „Wir würden ihn dann gern vom Hagen aus weiterentwickeln - mit weniger Zelten und ohne Kirmesbuden.“

Der Soltauer Weihnachtsmarkt hat Donnerstag von 17 bis 20 Uhr, Freitag von 14 bis 22 Uhr, Samstag 11 bis 22 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Das Soltauer Wintervergnügen mit Schlittschuhbahn steht seinen Gästen vom 28. November 2019 bis zum 5. Januar 2020 zur Verfügung.

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