25 Jahre Städtepartnerschaft

Polenreise: Delegation aus Soltau zu Besuch in Mysliborz

25 Jahre Städtepartnerschaft

Während der Pandemie sei die Städtepartnerschaft mit Mysliborz etwas eingeschlafen, erklärt Olaf Klang beim Pressegespräch. „Doch wir wollen sie wieder aufleben lassen“, so Soltaus Bürgermeister weiter. Das war nicht der einzige Anlass für einen Besuch in der Polnischen Partnerstadt, sondern auch das Jubiläum der Beziehungen zwischen den beiden Orten: Seit 25 Jahren besteht die Städtepartnerschaft, zu deren Fortführung sich die zwei Kommunen beim Treffen in Mysliborz kürzlich erneut bekannt haben: Das besiegelten Bürgermeister Klang und sein Stellvertreter Klaus Grimkowski-Seiler mit ihrer Unterschrift bei der feierlichen Ratssitzung in Polen zusammen mit den dortigen Vertretern der Stadt, Bürgermeister Piotr Sololewski und dessen Stellvertreter Przemyslaw Klitynski.

Klang und Grimkowski-Seiler waren keinesfalls allein nach Polen gereist, sondern mit einer Gruppe Delegierter aus der Böhmestadt: Rund 20 Gäste aus der Heide hatten sich Mitte Oktober auf den Weg nach Mysliborz gemacht. „Darunter auch Vertreter aus mehreren hiesigen Einrichtungen wie der Musikschule oder der Stiftung Haus Zuflucht“, blickt der Bürgermeister auf die Fahrt zurück. Für ihn war es der erste Besuch in der Partnerstadt seit seinem Amtsantritt: „Und es war sehr schön. Auf dem Programm für das Wochenende standen neben der Stadtbesichtigung und dem Niederlegen mehrerer Kränze auch der kulturelle Austausch mit Pleinair und Ausstellungseröffnung.“ Außerdem habe die feierliche Ratssitzung der neuerlichen Bekundung zum Aufrechterhalten der Kontakte „einen sehr würdigen Rahmen verliehen“, freut sich Klang.

Kontakte sollen aber nicht nur aufrechterhalten, sondern auch neue Verbindungen geknüpft werden, hofft der Bürgermeister: „Eine solche Partnerschaft lebt vom ständigen Austausch“ – und zwar nicht allein zwischen Vertretern von Politik und Verwaltung, sondern von Schulen, Sportclubs und Vereinen, Musikern und Künstlern sowie anderen Einrichtungen und privaten Gruppen, so Klang. „Daher wollen wir die ‚gelebte Städtepartnerschaft‘ auch an jüngere Generationen herantragen und neue Interessierte zum Austausch ermuntern.“

Die Partnerschaft solle auf jeden Fall weitergehen und ausgebaut werden, bekräftigt auch Grimkowski-Seiler. Klang ergänzt: „Ziel kann es ja nicht sein, dass sich die Bürgermeister einmal pro Jahr treffen, sondern wir möchten vor allem die Jugend mit einbinden.“

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