Friedenslicht aus Betlehem

„Friedensnetz - ein Licht, das alle verbindet“: Adventsgottesdienste am 4. Advent und Weihnachtsgottesdienste am 24. Dezember

Friedenslicht aus Betlehem

Seit 28 Jahren ist die Aktion Friedenslicht aus Betlehem eine Gemeinschaftsaktion der Ringverbände der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Deutschlands (BdP, DPSG, PSG, VCP) und des Verbandes Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) sowie des Bundes Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD). Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa weitergegeben und ist nun auch in Soltau angekommen. Auch in diesem Jahr wird wieder dazu einladen, das kleine Licht aus Betlehem mit nach Hause zu nehmen und weiter zu verteilen. Dazu gibt es am 4. Advent, 19. Dezember, jeweils um 10 Uhr Adventsgottesdienste in der St. Bartholomäuskirche Neuenkirchen mit Pastorin Andrea Zickler, in der Lutherkirche Soltau mit Pastor Keno Eisbein und in der St. Johanniskirche Soltau mit Pastorin Elke Conrad.

Weitere Möglichkeiten, das Licht in Empfang zu nehmen, gibt es in den Weihnachtsgottesdiensten am 24. Dezember in der Zionskirche und in der St. Marienkirche in Soltau sowie in der Wolterdinger Heilig-Geist-Kirche. Besucherinnen und Besuchern werden gebeten, eine Laterne mitzubringen, damit das kleine Licht sicher nach Hause gebracht werden kann. Alle Gottesdienstbesucher werden außerdem gebeten, während des Gottesdienstes eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Das Thema der diesjährigen Friedenslichtaktion lautet „Friedensnetz - ein Licht, das alle verbindet“. Ein Netz verbindet und fängt jede und jeden auf. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder möchten ein Friedensnetz spinnen, „das alle Menschen guten Willens verbindet.“ Das Friedenslicht aus Betlehem überwinde auf seinem mehr als 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Mauern und Grenzen. Es verbinde somit Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander.

Mit dem Verteilen der Lichterspur leisten Pfadfinderinnen und Pfadfinder aktive Friedensarbeit. Mit vielen Aktionen bekennen sie nicht nur ihren Glauben und ihre Überzeugung, sondern treten aktiv für Frieden und Gerechtigkeit ein. Als Symbol für Frieden, Wärme, Toleranz und Solidarität soll das Licht weitergegeben werden. Wer das Licht entgegennehme, könne damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit vielfach etwas von dem Frieden erfahrbar werde, „auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen.“

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