Öffentliche Diskussion über Jagd- und Waffenrecht | Aktuelle Nachrichten und Informationen

CDU-Kreisverband lädt für 31. Juli auf den Hof von Felde in Soltau ein

Öffentliche Diskussion über Jagd- und Waffenrecht

Sie beschäftigt Jäger, Sportschützen, Schützenvereine und Behörden gleichermaßen, die aktuelle Debatte um die Weiterentwicklung des Waffenrechts. Welche Änderungen sind sinnvoll, wo besteht unnötige Bürokratie und wie lässt sich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen innerer Sicherheit und den berechtigten Interessen legaler Waffenbesitzer erreichen? Über diese Fragen möchte der CDU-Kreisverband Heidekreis mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Unter dem Titel „Jagd- und Waffenrecht zwischen Sicherheit, Praxis und Verantwortung“ lädt die CDU Heidekreis für Freitag, den 31. Juli, um 17 Uhr zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung auf den Hof von Felde, Harmelingen 3, ein.

„Die Jäger und Schützenvereine leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Dorfgemeinschaften, das Ehrenamt und die Pflege von Traditionen. Gleichzeitig muss der Staat für ein hohes Maß an Sicherheit sorgen. Wie beides sinnvoll miteinander verbunden werden kann, möchten wir gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren“, erklärt CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Vivian Tauschwitz.

Als Gesprächspartner konnte die CDU ausgewiesene Experten aus Politik und Praxis gewinnen. Der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann, Rechtsanwalt und innenpolitischer Fachpolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, begleitet die bundespolitische Diskussion um die Evaluierung des Waffenrechts. Gemeinsam mit Dr. Marco Mohrmann (MdL), Generalsekretär der CDU Niedersachsen und selbst passionierter Jäger, sowie Dr. Arne Wieben, Landratskandidat der CDU Heidekreis und ehemaliger Staatsanwalt sowie Richter, wird er die aktuellen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf den ländlichen Raum erläutern und mit den Gästen diskutieren.

Im Mittelpunkt des Abends stehen die praktischen Auswirkungen gesetzlicher Regelungen für Jäger, Sportschützen, Schützenvereine und die zuständigen Behörden. Dabei soll es nicht nur um rechtliche Fragen gehen, sondern auch um die Bedeutung des Schützenwesens und der Jagd für das gesellschaftliche Leben im ländlichen Raum sowie die Bedeutung der Jäger im regionalen Naturschutz. Die Veranstalter möchten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit geben, ihre Erfahrungen, Fragen und Anregungen unmittelbar in die Diskussion einzubringen.

„Das Waffenrecht muss konsequent die innere Sicherheit gewährleisten und zugleich rechtsstaatlichen Grundsätzen folgen. Wer sich gesetzestreu verhält, hat Anspruch auf klare, verständliche und verhältnismäßige Regelungen. Unser Ziel muss ein Waffenrecht sein, das Missbrauch wirksam verhindert, ohne Jäger, Sportschützen und Schützenvereine durch unnötige Bürokratie zu belasten“, unterstreicht Wieben: „Aus meiner Erfahrung als Staatsanwalt und Richter weiß ich: Entscheidend ist nicht die Zahl neuer Vorschriften, sondern ihre Wirksamkeit. Ein gutes Waffenrecht verbindet Rechtssicherheit, Praktikabilität und konsequente Gefahrenabwehr – ohne diejenigen unter Generalverdacht zu stellen, die sich rechtstreu verhalten. Über dieses ausgewogene Verhältnis von Sicherheit, Freiheit und Verantwortung möchten wir mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.“

Eine Anmeldung per E-Mail an veranstaltungen@cduheidekreis.de wird erbeten, aber eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.