Per Telefon Nachbarschaftshilfe nutzen

Angebot in Soltau für Einkäufe und Besorgungen

Per Telefon Nachbarschaftshilfe nutzen

Solidarität ist in schwierigen Zeit wie der Coronakrise besonders wichtig. Das haben sich auch das Deutsche Rote Kreuz in Soltau, vertreten durch Florian Toll und Nicole Kretschmer, sowie Sandra Conrad („Füreinander in Soltau“) und Annemarie Schaupp („Einkaufshilfe Soltau“) gesagt und sich zur Nachbarschaftshilfe in Soltau zusammengeschlossen. Dabei geht es insbesondere um Lebensmitteleinkäufe und andere Besorgungen.

Die gemeinsame Arbeit ist inzwischen angelaufen und die Aktiven versuchen, ihr Angebot möglicht bekannt zu machen. So haben sie von der Stadt erstellte Handzettel in Supermärkten, Apotheken, bei Pflegediensten und Ärzten verteilt.

Erste Resonanz gab es schon: „Es haben uns bereits einige Anfragen erreicht, und die ersten Einkäufe wurden getätigt“, so Nicole Kretschmer. „Allerdings nehmen die Soltauer diese Hilfe zur Zeit noch sehr zurückhaltend an.“ Und weiter: „Wohl keiner sitzt gern zu Hause, wenn er oder sie noch fit genug ist, sich selbst zu versorgen. Doch das Virus stellt insbesondere für die bekannten Risikogruppen eine große Gefahr dar. Sie sollten besonders darauf achten, eine Infektion zu vermeiden.“

Soltauerinnen und Soltauer können dieses Angebot auf ganz einfache Weise und ohne Smartphone, aber auch etwa per E-Mail nutzen: Bei Bedarf ruft man die Telefonnummer (05191) 9989061 an oder schreibt eine E-Mail an Sandra Conrad, fuereinanderinsoltau@gmail.com, Annemarie Schaupp, einkaufshilfe.soltau@gmail.com, oder Nicole Kretschmer, nkretschmer@drk-kvsoltau.de. Dann gibt man die Lebensmittel an, die eingekauft, oder Besorgungen, die erledigt werden sollen.

Die Nachbarschaftshilfe startet mehrere Einkaufsfahrten pro Woche, wobei der Zeitpunkt individuell nach Bedarf festgelegt wird. Der Einkauf wird in Papiertüten verpackt, die vom EDEKA-Center Ehlers zur Verfügung gestellt werden und zusammen mit dem Bon an der Haustür übergeben. Die Bezahlung erfolgt ohne weitere Kosten direkt an der Tür, mit gebotenem Abstand.

An Ehrenamtlichen, die diese Touren übernehmen, fehlt es übrigens nicht. Dazu Kretschmer: „Es haben sich bereits viele freiwillige Helfer gemeldet - die Initiative ist also gut aufgestellt.

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