Pfad aus Dornröschenschlaf wecken

Schnell gehandelt: AWS kümmert sich um Weg am Gesundbrunnen

Pfad aus Dornröschenschlaf wecken

Helmut Matthies ist gern unterwegs - auch im Soltauer Kuhbach-Bereich mit seinem Wald. Was Matthies dort jüngst aufgefallen ist, hat ihn allerdings nicht erfreut: Der Weg, vorbei am Gesundbrunnen, ist eigentlich nicht mehr nutzbar und droht, langsam zu verschwinden.

Wer dem Wiedinger Weg aus der Böhmestadt heraus folgt und den Wald erreicht, sieht nach kurzer Strecke am linken Wegesrand ein altes geschnitztes Hinweisschild, das auf den Gesundbrunnen - nur ein Stückchen neben dem Hauptweg - zeigt. Doch wer diesen Pfad, der eigentlich in einen weiteren Weg mündet, einschlägt und nicht besonders gut zu Fuß ist, kommt nicht sehr weit, denn schon bald liegen Bäume quer. Da der Weg dadurch nicht mehr wirklich genutzt werden kann, droht er, in einen Dornröschenschlaf zu fallen. Zwar wuchert dort keine Dornenhecke wie im Märchen, wohl aber Gras und Gesträuch, die den Weg überwachsen und eine Bank schon halb haben verschwinden lassen.

Und da Matthies es bedauerlich fände, wenn sich diese Entwicklung fortsetzte, „wollte ich darauf aufmerksam machen.“ Ein Ansinnen, das bei der stadteigenen Ansiedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft Soltau (AWS) auf offene Ohren stößt. So betont AWS-Prokuristin Nicole von Rosenzweig auf Anfrage: „Die querliegenden Bäume resultierern noch aus den Sturmschäden. Wir haben den städtischen Weg am Gesundbrunnen auf unserer Abarbeitungsliste stehen, sind aber bisher noch nicht dazu gekommen, dort tätig zu werden. Wir sind dankbar für diesen Hinweis und werden uns demnächst um dieses Thema kümmern.“

Was von Rosenzweig da angekündigt hat, war alles andere als eine Vertröstung - die AWS hat schnell gehandelt, denn „demnächst“ war schon am übernächsten Tag: Bereits am Freitag, dem 17. Mai, rückten Mitarbeiter unter anderem mit einem Radlader an, um den Weg am Gesundbrunnen wieder auf Vordermann zu bringen und für Spaziergänger nutzbar zu machen. Letztere können also zuversichtlich sein, diesen Weg in naher Zukunft wieder begehen zu können, was auch Helmut Matthies freuen dürfte.

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