Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr dürfen sich Kinofans in Soltau auch in diesem Jahr wieder auf vier Vorstellungen in der Alten Reithalle freuen, denn die Stadt Soltau lädt Freunde toller Bilder und spannender Unterhaltung erneut ins Winterkino ein. Am 16. und 17. Januar werden jeweils nachmittags um 15.30 Uhr Filme für das jüngere Publikum präsentiert, abends stehen dann jeweils um 19.30 Uhr Vorführungen für die „Großen“ auf dem Plan. Einlass ist stets 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Als Partner und Sponsor unterstützt die Soltauer Interessengemeinschaft Handel- und Gewerbe (IHG) die Aktion. Wie bereits im vergangenen Jahr gibt es einen Popcorn- und Getränkeverkauf vor Ort, um den Gästen ein entsprechendes Kinoerlebnis bieten zu können.
Tickets für 7 Euro (ermäßigt 5 Euro) sind jeweils bis zum Veranstaltungsbeginn online unter www.soltau-touristik.de/tickets erhältlich. Einen Vorverkauf gibt es auch in der Soltau-Touristik (Servicegebühr 1,50 Euro je Ticket).
Los geht es am 16. Januar um 15.30 Uhr mit dem deutsch-österreichischer Spielfilm „Ein Mädchen namens Willow“ aus dem Jahr 2025. In diesem Abenteuerfilm von Regisseur Mike Marzuk spielt Ava Petsch in der Titelrolle. Das Drehbuch von Gesa Scheibner basiert auf der Kinderbuchreihe von Sabine Bohlmann. Der Film hat keine Altersbeschränkung und dauert 100 Minuten.
Zum Inhalt: Was soll Willow denn mit einem Wald anfangen? Den hat sie nämlich von ihrer Großtante Alwina geerbt. Dazu auch noch ein kleines windschiefes Häuschen und vor allem: ihre Hexenkraft. Doch soll Willow dieses Erbe, mit allem was dazu gehört, wirklich annehmen? Außerdem soll sie auch noch drei Mädchen finden, die die Gabe des Hexens ebenfalls in sich tragen und gemeinsam mit ihnen den Wald retten. Aber wie soll sie das anstellen? Zum Glück ist Willow nicht allein, denn Rufus, der Fuchs, weicht nicht mehr von ihrer Seite und unterstützt sie, wo er kann ...
Abends um 19.30 Uhr läuft dann das Thriller-Musical „Emila Pérez“ von Jacques Audiard aus dem Jahr 2024. Es wurde beim 77. Filmfestival von Cannes uraufgeführt und dort mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Zudem gewann Emilia Pérez fünf Europäische Filmpreise sowie vier Golden Globe Awards. Bei der Oscarverleihung 2025 folgten 13 Nominierungen, darunter in den Kategorien Bester Film, Beste Regie und als französischer Beitrag als Bester internationaler Film. Er ist ab zwölf Jahren freigegeben und dauert 130 Minuten. Und darum geht es: Die Anwältin Rita ist ein kleines Licht in einer großen Firma. Sie ist überqualifiziert und vergeudet ihre Talente. Ihrer Intelligenz verdanken Mörder, Drogendealer und Kartellbosse die Freiheit, während ihr stets bestechlicher Chef sich anschließend im Blitzlichtgewitter sonnt. Eines Tages bietet sich ihr ein Ausweg: Kartellboss Manitas del Monte will mit ihrer Hilfe aus der Mafia-Welt aussteigen. Rita soll den Schlussstrich unter sein zweifelhaftes Lebenswerk ziehen, ein neues Leben für seine Frau Jessi und die Kinder organisieren und einen Plan, den er seit Jahren im Verborgenen vorbereitet hat, umsetzen: Seine Verwandlung in die Frau, die er tief in seinem Inneren schon immer war: Emilia Pérez. Doch Manitas‘ Vergangenheit ist eine Geschichte, die nur ihren eigenen Regeln gehorcht, die immer wiederkehrt und sich mit aller Gewalt rächen wird ...
Weiter geht am Samstag, dem 17. Januar, um 15.30 Uhr mit der US-amerikanischen Science-Fiction-Filmkomödie „Lilo & Stitch“ von Dean Fleischer Camp aus dem Jahr 2025, die von Walt Disney Pictures produziert wurde. Es handelt sich sich um ein Realfilm-Remake des gleichnamigen Animationsfilms aus dem Jahr 2002. Die neue Version ist ab sechs Jahren freigegeben, dauert 108 Minuten und ein Filmvergnügen für die ganze Familie. Zum Inhalt: Die sechs Jahre alte Lilo Pelekai lebt auf Hawaii. Seit dem Tod ihrer Eltern sind sie und ihre große Schwester Nani auf sich allein gestellt und weil sie als Außenseiterin und Unruhestifterin gilt, hat sie keine Freunde. Eines Tages adoptiert sie aus dem Tierheim ein blaues Wesen, das sie Stitch nennt. Dieses stiftet zunächst nur viel Chaos, aber mit der Zeit lernt Stitch, was es heißt, eine Familie zu haben. Lilo ahnt nicht, dass Stitch in Wahrheit ein genetisch erschaffenes Alien ist, das von seinem Schöpfer Dr. Jumba Jookiba und dessen Begleiter Pleakley gesucht wird. Als eine Bedrohung in Form einer intergalaktischen Föderation auftaucht, muss sich Stitch entscheiden: Soll er fliehen oder für seine neue Familie kämpfen?
Abends um 19.30 Uhr ist dann der Wohlfühlfilm „Der Pinguin meines Lebens“ von Peter Cattaneo zu sehen, ein Spielfilm aus dem Jahr 2024 mit Steve Coogan, Björn Gustafsson und Jonathan Pryce. Er ist ab sechs Jahren freigegeben und dauert 110 Minuten. Zum Inhalt: Der mürrische Lehrer Tom, durch und durch Engländer, reist in den 1970er Jahren nach Buenos Aires, um an einem Jungeninternat Englisch zu unterrichten. Während der Unruhen des Militärputsches wird er mit rebellischen Schülern und einem herausfordernden Alltag konfrontiert. Doch eine unerwartete Begegnung verändert alles, als er an der ölverschmutzten Küste Uruguays dem Pinguin Juan Salvador das Leben rettet. Dieser weigert sich hartnäckig, dem Lehrer von der Seite zu weichen. Der komische Vogel zieht kurzerhand auf Toms Terrasse ein, wird fortan zum treuen Begleiter und für die Schüler zur „Vertrauensperson“, denn Pinguine können zwar nicht fliegen, sind aber großartige Zuhörer ...