Sicher mit dem Rad zur Schule

Verkehrswacht Soltau verteilt Arbeitshefte an den Grundschulen

Sicher mit dem Rad zur Schule

Zum wiederholten Mal hat die Verkehrswacht Soltau ein Arbeitsbuch zur Radverkehrserziehung aufgelegt. Dank der Hilfe zahlreicher Sponsoren konnten so 1.600 Exemplare gedruckt werden, die den Bedarf für die nächsten drei Jahre abdecken. Die Hefte werden jedem Viertklässler kostenlos zur Verfügung gestellt.

Stellvertretend für die Grundschulen in Soltau, Schneverdingen, Neuenkirchen und Wietzendorf wurden die ersten druckfrischen Ausgaben jüngst durch den Verkehrswachtvorsitzenden Heiko Brunkhorst in Begleitung des Verkehrssicherheitsberaters der Polizeiinspektion Heidekreis, Frank Rohleder, an die Klasse 4a der Grundschule Hansahlen in Schneverdingen übergeben. Übungs- und Prüfungsbögen sowie ein Fahrradpass werden den Schulen ergänzend zur Radfahrausbildung ebenfalls von der Verkehrswacht gestellt.

„Das Arbeitsheft dient als Arbeitshilfe und unterstützt dabei - durch seine einfachen Darstellungen und Aufgaben - die wichtigsten Verkehrsregeln zum Radfahren spielend zu erlernen“, so Brunkhorst: „In diesem Jahr gab es ergänzend Plakate mit Informationen zum ‚Toten Winkel‘ und dem richtigen Verhalten am Zebrastreifen dazu.“ Die Radfahrausbildung in Theorie und Praxis sei ein wichtiger Baustein in der Verkehrserziehung, weiß Rohleder aus seiner polizeilichen Arbeit. Er unterstützt die Grundschulen in Soltau als Kontaktbeamter bei der praktischen Radfahrausbildung.

„Die Schüler sind bei der Überprüfung sehr aufgeregt, schließlich fahren sie vereinzelt erstmals eigenverantwortlich im realen Verkehr. Da sieht man die Stärken und Schwächen der jungen Radfahrer, die von den Aufsichtspersonen genauestens notiert werden, um sich ein Bild der Fähigkeiten zu verschaffen“, so der Verkehrssicherheitsberater. Er rät: „Lieber das Auto öfter einmal stehen lassen und die Kinder mit dem Fahrrad begleiten, um so das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu üben. Dies gibt mehr und mehr Sicherheit. Dabei sollten sich die Eltern aber stets ihrer Vorbildrolle bewusst sein.“

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