Skateboards fürs „Youze“

Neue Helme, Protektoren und Boards sowie Werkstattausrüstung: Gemeinsame Spende von Lions-Club Böhmetal und Kreissparkasse Soltau ermöglicht Anschaffungen für Soltauer Jugendzentrum

Skateboards fürs „Youze“

„Youze“ heißt das Soltauer Jugendzentrum heute - da passt der Begriff „sk8en“ bestens ins Bild, denn genau das haben die Kids vor: „sk8en im Youze“ - also Skateboardfahren im Jugendzentrum. Wobei: Im Gebäude entstehen vielmehr Rampen für das Projekt und dort werden in der Werkstatt auch die Bretter und Rollen repariert und gewartet - skaten sollen die Kinder dann draußen. Der hiesige Lions-Club Böhmetal und die Kreissparkasse Soltau unterstützen das Projekt jetzt mit einer Spende.

Insgesamt 3.000 Euro - 2.500 von den Lions und 500 von der KSK - fließen in das Vorhaben der „Skate-Kids“. Die erhielten beim Treffen am vergangenen Mittwoch im Soltauer „Youze“ nicht nur drei neue Skateboards sowie fünf Helme und ebensoviele Sätze Protektoren, sondern ein Teil des Spende fließt außerdem in eine Werkstattausrüstung und neue Computer. Die Einrichtungen greifen dem Soltauer Jugendzentrum bei der Aktion gern unter die Arme. So freuen sich Club-Präsident Stephen Nugnis und Dr. Frederick J. Phillips von den Lions besonders, mit der Spende den hiesigen Nachwuchs zu unterstützen: „Wir sind gern regional tätig und helfen lokalen Einrichtungen“, so Phillips. Projekte vor Ort zu fördern, sei auch eine der Aufgaben, denen sich die KSK stets widme, fügt Bastian Heinzel, Geschäftskundenberater der Kreissparkasse Soltau, hinzu.

„Youze“-Leiterin Carina Zottl und Denny Mendoza, selbst begeisterter Skater und Leiter des Projekts „sk8en im Youze“, freuen sich zusammen mit den Kindern über die finanzielle Hilfe: „Die Kids sollen nicht nur Skaten üben, sondern auch lernen, wie sie in der Werkstatt die Boards selbst reparieren können“, so Zottl. Dort sollen auch die Rampen gebaut werden, die sie für ihre Tricks brauchen. „Solche Rampen gibt es zwar im Skatepark in Soltau, doch der ist recht weit ab vom Schuss und wird wohl nicht so stark genutzt, wie einst gedacht.“ Und Mendoza ergänzt: „Unsere Rampen werden mobil sein und können überall aufgebaut werden, zudem können für Anfänger flache Winkel eingestellt werden.“

Er selbst fährt seit rund 18 Jahren Skateboard, hat seine Passion in zahlreichen Workshops der nächsten Generation vermittelt. Im Rahmen seines Projektes treffen sich die Kids immer freitags von 15 bis 17 in den „Youze“-Räumen in der Scheibenstraße 12. „Interessierte dürfen gern auch ihr eigenes Board mitbringen. Im Winter ist das Wetter natürlich nicht gerade ideal zum Skaten. Aber dann verbringen wir mehr Zeit in der Werkstatt“, so Mendoza. Vielleicht seien unter den neuen Talenten ja künftige Medaillen-Gewinner, grinst der Projektleiter: „Skateboarding wird ab 2020 nämlich Olympische Sportart.“

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